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Shorthorns büßen die Tabellenführung ein

Kein Kommentar 📁 Shorthorns 🕔16.Februar 2016
Shorthorns büßen die Tabellenführung ein

Nach acht Siegen in Folge gingen die Shorthorns in Regensburg erstmals wieder als Verlierer vom Feld und büßten ihre Spitzenposition ein. Eigentlich waren die zwei Punkte gegen den Tabellensechsten fest eingeplant, doch den Ausfall der Leistungsträgerinnen Yvonne Schauf, Sabine Steichele, Ricci Eiser und Katharina Dathe konnten die Shorthorns nicht kompensieren.
Aber dahinter wollte sich Trainer Markus Schönmüller nicht verstecken: „Wäre in der ein oder anderen Situation Fortuna auf unserer Seite gewesen, hätten wir die Partie durchaus gewinnen können. Ab jetzt zählen sowieso keine Ausreden mehr. Damit wir unser Ziel, die Saison als Tabellenerster abzuschließen, erreichen können, müssen wir alle ausstehenden Partien gewinnen. Das ist mit dieser Mannschaft durchaus drin und so bleiben wir trotz der Niederlage optimistisch.“

Regensburg Baskets – TS Herzogenaurach 47:38

Die Gäste mussten sich nichts vorwerfen lassen. Die sieben verbliebenen Shorthorns gaben vom Start weg alles. Die starke Barbara Hartz übernahm das Kommando und zog ein ums andere Mal erfolgreich zu Korb. Regensburg hielt mit einer respektablen Teamleistung dagegen und fand meist die am besten positionierte Mitspielerin. Ohne einen Anflug von Egoismus ließen die Oberpfälzerinnen den Ball durch die eigenen Reihen laufen, zeigten feinen Bayernliga-Basketball und führten nach zehn Minuten mit 12:10.

Der Korb war wie vernagelt

Das zweite Viertel war für beide Mannschaften zum Vergessen, denn irgendwie wiederholte sich eine Szene wie in einer Endlosschleife: Beide Mannschaften zeigten an sich schöne Kombinationen und erspielten sich gute Möglichkeiten, aber sobald es zum Abschluss kam, war der Korb komplett vernagelt dar. Egal aus welcher Distanz, egal welche Spielerin, die Wurfversuche gingen serienweise daneben. So endete das zweite Viertel mit 8:6 für die Gastgeberinnen, was ihnen eine 20:16-Halbzeitführung bescherte.
Im dritten Durchgang wurde die Trefferquote wieder besser. Bei der TSH gelangen Eva Haberzettl einige Körbe, und auch Barbara Hartz konnte weitere Zähler auf die Anzeige bringen. Doch die Hausherrinnen behielten weiter das Kommando. Feistenauer, die mit 13 Punkten Topscorerin der Ihrigen war, konnte von der Verteidigung der Herzogenauracherinnen einfach nicht kontrolliert werden und punktete kontinuierlich für die Regensburgerinnen. So setzten sich die Gastgeberinnen Stück für Stück ab, und die Shorthorns lagen vor dem Schlussabschnitt mit 24:33 in Rückstand.

Regensburg behält die Kontrolle

Dort versuchten die Aurachstädterinnen noch einmal alles, um die Partie zu drehen. Sie spielten wechselnde Verteidigungen, pressten mal über das ganze Feld und stellten sich in der Hoffnung in die Zone, dass Regensburg den Rhythmus im Angriff verlieren würde. Aber diesen Gefallen taten ihnen die Gastgeberinnen nicht. Dazu waren die Offensivaktionen der Gäste aus Herzogenaurach weiter nicht vom Glück verfolgt, sodass sie trotz gutem Kampf letztendlich verdient mit 38:47 das Nachsehen hatten.
Doch die Shorthorns haben es trotz dieser Niederlage noch selbst in der Hand, sich den ersten Tabellenplatz zurückzuholen. Dafür dürfen sie sich aber keinen Lapsus mehr erlauben und – wie schon im Hinspiel – den aktuellen Ligaprimus aus Marktheidenfeld in die Schranken weisen.

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TS Herzogenaurach: Babler (2), Bimazubute (6), Haberzettl (4), B. Hartz (18), U. Hartz, Tribula (6), Wittmann (2)

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