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Shorthorns drehen an der Temposchraube

Kein Kommentar 📁 Shorthorns 🕔22.Februar 2016
Shorthorns drehen an der Temposchraube

Damit bleiben die Shorthorns in einer guten Ausgangsposition für den Kampf um Platz 1.

TS Herzogenaurach – TV Fürth 61:44

Gleich zu Beginn zeigten die Shorthorns, dass sie die Niederlage gegen Regensburg aus der Vorwoche vergessen machen wollten. Die überragenden Barbara Hartz und Katharina Dathe, welche im Verbund mehr als zwei Drittel aller TSH-Punkte markierten, legten ein Tempo vor, das die bemühten Fürtherinnen nicht mitgehen konnten. So setzten sich die Gastgeberinnen schnell auf 11:4 ab. Doch nach einer Auszeit, in welcher sie ihre Verteidigung umstellten, kamen die Gäste deutlich besser ins Spiel und konnten durch die agile Server Tulgar, welche mit 14 Punkten Topscorerin der Ihrigen war, bis zur Viertelpause den Ausgleich zum 13:13 realisieren.

Das zweite Viertel gestaltete sich ausgeglichen. Die Gäste machten hinten die Schotten dicht, und die TSHlerinnen fanden noch nicht das richtige Mittel, um gegen die sich auf die Zone konzentrierende Verteidigung der Fürtherinnen zu Punkten zu kommen. Doch auch die Shorthorns erhöhten in der Defensive die Intensität, und so fielen nur wenige Punkte in den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels. Dann merkte man beiden Mannschaften den Kräfteverschleiß an, wodurch etliche Ballverluste entstanden, die zu Fast Breaks und einfachen Körben führten. Dabei konnten sich die Herzogenauracherinnen einen minimalen Vorsprung erspielen und gingen mit einer 28:26-Führung in die Pause.

Den Gästen geht die Luft aus

In der zweiten Halbzeit stellten beide Mannschaften erneut ihre Verteidigung um, was abermals dazu führte, dass nur wenige Körbe fielen. Das Spiel blieb eng, und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Die athletische Anke Tribula und die langsam wieder in Form kommende Eva Haberzettl erzielten für die Aurachstädterinnen wichtige Punkte, auf der Gegenseite setzten Kerstin Clauß und Anna Rohrbach wichtige Nadelstiche. Kurz vor der Viertelpause legte dann Barbara Hartz noch eine gute Sequenz hin: Zweimal nacheinander wurde sie beim Korbleger gefoult, traf diesen aber trotzdem und versenkte im Anschluss noch den Freiwurf. Vor dem Schlussabschnitt führten die Shorthorns dadurch mit 42:37.

In den letzten zehn Minuten ging dann den tapferen Gästen aus Fürth die Luft aus. Sie waren sowieso nur mit acht Spielerinnen angereist, und weil Katja Cörüt dann auch noch im ersten Viertel verletzungsbedingt ausgefallen war, gab es nur noch zwei Wechselspielerinnen. Weil die TSH im letzten Viertel auch noch einmal an der Temposchraube drehte, blieb den Fürtherinnen nichts anderes übrig, als die Shorthorns davonziehen zu lassen. Die Gegenwehr war erloschen, und die TSH spielte Katz und Maus mit ihren Gegenspielerinnen. Ulrike Hartz und Anna Bimazubute zeigten noch einige schöne Aktionen, die zum deutlichen und hochverdienten 61:44-Erfolg führten.

„Der Sieg heute war für uns enorm wichtig. Wir haben nach der Niederlage in der Vorwoche Moral bewiesen und wieder zu unserem Spiel gefunden. Das Selbstvertrauen ist wieder voll da und wir sind absolut zuversichtlich, dass wir auch die restlichen Spiele erfolgreich abschließen werden“, sagte Shorthorns-Trainer Markus Schönmüller. Entscheidend sei gegen Fürth gewesen, dass die TSH sehr gut in das Spiel gestartet sei und sich so das nötige Selbstvertrauen zurückgeholt habe. „Ein weitere Punkt war, dass wir am Ende noch mal das Tempo anziehen und derart einen klaren Erfolg einfahren konnten. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten und darauf hoffen, dass unser Lazarett sich baldmöglichst weiter verkleinert.“

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TSH: Babler, Bimazubute (4), Dathe (19), Haberzettl (2), B. Hartz (23), U. Hartz (2), Simon, Tribula (11), Wittmann

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