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Shorthorns haben die „Silbermedaille“ sicher

Kein Kommentar 📁 Shorthorns 🕔14.März 2016
Shorthorns haben die „Silbermedaille“ sicher

Basketball-Bayernliga: TSH-Damen schlagen trotz großer Personalnot Verfolger Litzendorf mit 64:53 –13.03.2016

Die Bayernliga-Basketballerinnen der TSH haben nach der Niederlage im Spitzenspiel immerhin Platz zwei sichergestellt. Mit 64:53 besiegten die Sporthorns den Verfolger BG Litzendorf.

Dabei hatte am Spieltag Trainer Markus Schönmüller Hiobsbotschaft um Hiobsbotschaft ereilt. Anscheinend hatte sich in der Mannschaft im Abschlusstraining am Freitagabend ein aggressiver Infekt eingeschlichen, der vier Spielerinnen außer Gefecht setzte. So mussten die Shorthorns mit sieben Akteurinnen auskommen.

Dies tat aber ihrem Tatendrang keinen Abbruch, so legte die TSH los wie die Feuerwehr. Insbesondere die junge Julia Wittmann konnte mit sechs Punkten im ersten Viertel überzeugen und zeigte, dass in den kommenden Jahren mit ihr zu rechnen sein wird. Unterstützung erhielt sie von der alles überragenden Barbara Hartz, welche mit 23 Punkten die Topscorerin der Partie war. So konnten die Aurachstädterinnen auf 22:14 davonziehen.

Das zweite Viertel verlief etwas ausgeglichener. Ex-Shorthorn Kathrin Sperber übernahm nun gegen ihre alten Kolleginnen die Verantwortung und netzte einige Würfe aus der Mitteldistanz ein. Zudem setzte sie immer wieder ihre Mitspielerinnen gekonnt ein, die dann die offenen Würfe hochprozentig verwandelten. Für die TSH spielte sich jetzt Katharina Dathe in den Vordergrund: Egal ob per Freiwurf, Mitteldistanzwurf oder Korbleger, Dathe traf alles und führte so die Ihrigen zur 36:27-Halbzeitführung.

Im dritten Viertel wechselte nun das Momentum auf Seiten der Litzendorferinnen. Diese stellten in der Verteidigung auf Mann-Mann-Verteidigung um, nachdem sie in der ersten Halbzeit nur Zonenverteidigung spielten und die TSH verlor ihren offensiven Rhythmus. Die Litzendorferinnen hingegen netzten drei Dreipunktwürfe in Folge ein und übernahmen nach sieben Minuten erstmals die Führung.

43:42 leuchtete es für den Tabellenvierten von der Anzeigetafel und die Shorthorns mussten reagieren. Schönmüller nahm eine Auszeit und fand offensichtlich die richtigen Worte. Denn seine Damen erhöhten fortan mächtig die Schlagzahl in der Defensive und sie erkämpften sich so etliche Ballgewinne. Diese setzten sie in Fast Breaks um, wodurch sie nicht gegen die gut organisiert stehende Verteidigung der Litzendorferinnen spielen mussten. So zogen sie bis zur Viertelpause wieder auf 49:44 davon.

Das letzte Viertel bot noch einmal einen hochklassiger Schlagabtausch statt, bei dem jedoch stets die Gastgeberinnen im Vorteil blieben. Die Oberfränkinnen versuchten zwar noch mal alles, um das Spiel zu drehen, aber die TSH fand meist die passende Antwort. Beim Stand von 54:48 vier Minuten vor Ende markierten Anke Tribula und Ulrike Hartz wichtige Punkte unter dem Korb, Rebecca Simon erzielte vier Punkte in Folge durch Schnellangriffe; die Partie war entschieden. Die Litzendorferinnen konnten nicht mehr zurückschlagen und die TSH verteidigte ihren Vorsprung im Stil einer Spitzenmannschaft.

Schönmüller: „Wir wollten nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Marktheidenfeld unbedingt wieder zurück auf die Siegesstraße, um die restliche Saison mit einem guten Gefühl beenden zu können. Das haben wir geschafft und jetzt stehen noch zwei Spiele aus, die wir als Kür nutzen wollen. Es war heute ein gutes Bayernligaspiel, das lange offen war, wir aber glücklicherweise das bessere Ende für uns hatten. Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, da wir mit sieben Spielerinnen am Ende noch mal zulegen und damit den Sack zu machen konnten. Das spricht Bände über unseren Willen und unsere Motivation.“

Shorthorns: Bimazubute, Dathe 17, B. Hartz 23, U. Hartz 5, Simon 4, Tribula 7, Wittmann 8.

psi

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