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Shorthorns mit nächster Rehabilitation gegen Jena

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔21.November 2014
Shorthorns mit nächster Rehabilitation gegen Jena

Nach der nunmehr zweiten ernüchternden Auswärts-Vorstellung der Herzogenauracher Regionalliga-Basketballerinnen heisst es am kommenden Wochenende abermals Wiedergutmachung zu betreiben. Zu Gast sind dann die USV VIMODROM Baskets Jena, der aktuell sieglose Tabellenletzte. Doch eine leichte Aufgabe gibt es in der Liga nicht, das haben die Shorthorns zuletzt in Elsenfeld am eigenen Leib erfahren und so darf man ein spannendes Spiel erwarten.

HERZOGENAURACH – Jena gegen Herzogenaurach, das bedeutet auch die viertbeste gegen die fünftbeste Offensive. Oder: Erster Platz (TSH) gegen letzter Platz (USV) bzgl. der zugelassenen Punkte im Schnitt. Ein klarer Vorteil für die Shorthorns könnte man meinen. Dabei geht aber unter, dass das Team aus Jena, als Aufsteiger Überraschungsdritter der Vorsaison, eine amerikanische Spielerin in seine Reihen geholt hat. Priscilla Dodoo hat die letztjährige Topspielerin Kirstin McIntyre (25 Punkte pro Spiel) abgelöst und kann ein Spiel dominieren und alleine entscheiden.

Sie zeigt eine steigende Formkurve, was ihre 32 Punkte im letzten Ligaspiel beweisen, und ist aktuell mit 22,0 Punkten pro Partie Vierte in dieser Wertung. Ihre 86,2% Freiwurfquote sind der Spitzenwert der Liga. Generell sind die Damen vom Universitätssportverein stark von der Freiwurflinie (zweitbester Wert der Liga), was man von der Dreipunktlinie nicht behaupten kann. Dort sind sie das ligaschwächste Team mit bisher nur zwei Treffern in vier Partien. Dafür sind die Thüringerinnen brandgefährlich aus der Mitteldistanz, wo Eva Lampen (6,5 PpS) und Denise Alkewitz (10,5 PpS) für Zählbares sorgen. Die vierte Leistungsträgerin im Team des Tabellenschlusslichts ist die wohl lauteste: Aufbauspielerin Alexandra Ruppe (8,8 PpS) dirigiert ihre Offensive nicht nur mit vielen Dezibel, sondern auch mittels Zug zum Korb oder Mitteldistanz-Abschluss zur Punkteproduktion beiträgt.

Trotz dass die TSH-Damen auf das einzige Team der Liga, das nicht auf professionelle Hilfe verzichten kann, treffen, gilt die Konzentration nicht dem Ausschalten der Amerikanerin Dodoo. Auch die vielen bekannten Fakten über den Gegner werden den Blick der Gastgeberinnen nicht vom wesentlichen – nämlich dem Blick auf die eigene Leistung – ablenken. Einmal mehr geht es für die Shorthorns um Rehabilitation nach einer Auswärtsschmach. Der Stachel sitzt tief und so schauen die Trainer Christian Braun und Felix Hofmann genau auf das Auftreten ihrer Damen. Engagement, Intensität, Aggressivität, Zusammenhalt und -spiel verlangt das Trainergespann. Und, obwohl mit Annika Redeker und Laura Angerstein zwei Stammkräfte studienbedingt fehlen werden, ist klar, dass es keine Ausreden geben wird. Die dünne Personaldecke in Korbnähe ist überwunden und alle „Großen“ sind wieder an Bord.

Die Trainingswoche wurde intensiv genutzt um Probleme zu analysieren, zu besprechen und auszumerzen. „Intensiv und konzentriert“ waren die Trainigseinheiten laut Co-Trainer Hofmann und letztlich sind alle Mannschaftsmitglieder nun heiß auf den Beweis es besser machen zu können. Das Ziel ist es endlich eine Serie zu starten und konstant Leistung abzurufen. Der Auftritt vor heimischem Publikum darf dabei nur der Startpunkt sein.

„Ich erwarte, dass wir wieder auftreten wie in den letzten Heimspielen. Jena ist sicher ein extrem undankbarer Gegner, da sie alles für den ersten Saisonsieg tun werden. Trotzdem müssen wir es schaffen Konstanz in unser Spiel zu bringen. Sollten wir endlich einmal ein ganzes Spiel mit aller Konzentration und vollem Engagement bestreiten, werden die Punkte in Herzogenaurach bleiben. Somit haben wir es selbst in der Hand.“, prophezeit Trainer Christian Braun.

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