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Shorthorns mit Sieg im Spitzenspiel

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Allgemein, Mannschaften, Shorthorns 🕔06.November 2016
Shorthorns mit Sieg im Spitzenspiel

„Unterschätze niemals das Herz eines Champions!“ – Genau an dieses Motto haben sich die Bayernliga Basketballerinnen der TSH an vergangenen Samstag erinnert und gehalten. Denn nachdem sie als der große Favorit auf den Aufstieg in Litzendorf verloren hatten, stand nun das nächste Spitzenspiel gegen die Damen des TTL Bamberg an. Und hier zeigten sie, dass sie eine Mannschaft mit Moral und Kämpferherz sind, denn sie gewannen das hart umkämpfte Spiel mit 53:51. Damit belegen die Shorthorns nun den dritten Tabellenplatz und haben 2:1 – Siege auf der Habenseite und haben damit die Bambergerinnen auf den vierten Tabellenrang verdrängt, welche mit 2:2 – Siegen sich weiterhin im oberen Mittelfeld der Tabelle befinden.

Das erste Viertel hatte das Prädikat Spitzenspiel nicht verdient. Beide Mannschaften spielten schwach und erlaubten sich viele unnötige Ballverluste und Fehlwürfe. Es wirkte fast so, als wäre eine unsichtbare Scheibe auf den Körben angebracht, denn es wollte wirklich nichts fallen. Erst nach drei Minuten fielen die ersten Punkte für die TSH durch die beste Herzogenauracherin Katharina Dathe. Fortan sollte das Spiel etwas an Fahrt aufnehmen. Die Shorthorns setzten auf Teambasketball und verteilten die Verantwortung der Punkteproduktion auf mehrere Schultern. Bei den Bambergerinnen hingegen stach eine Spielerin kilometerweit heraus. Jasmin Burgis erzielte 34 Punkte, was satte 66 Prozent der Gesamtpunkteanzahl ihrer Mannschaft darstellte und war damit der Grund, warum die Shorthorns zur Viertelpause lediglich mit 11:10 führten.

Auch im zweiten Viertel sollten weiterhin wenige Punkte fallen, dies war jetzt aber auf die deutlich verbesserten Defensivreihen zurückzuführen und nicht mehr auf individuelle Leichtsinnsfehler. Ricarda Schilling und Jana Ulbig taten sich jetzt für die Aurachstädterinnen immer mehr hervor. Während Schilling unter dem Korb rackerte und dort mit all ihrer Erfahrung ihre Gegenspielerinnen vernaschte, dominierte Ulbig mit ihrer Athletik ihre jeweilige Gegenspielerin. Auf Seiten der Oberfränkinnen war es ausnahmsweise nicht Jasmin Burgis sondern Jana Burkert, die Verantwortung übernahm. Sie erzielte sechs ihrer elf Punkte in diesem Viertel und erzielte mit der Schlusssirene der ersten Halbzeit den 22:22 – Ausgleich.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten dann die Gäste. Jasmin Burgis traf zwei Dreipunktwürfe und in Folge und brachte die Ihrigen mit vier Punkten in Front. Diesen Vorsprung verteidigten die Bambergerinnen bis drei Minuten vor der Viertelpause, denn plötzlich explodierten die Shorthorns. Sie zogen in der Verteidigung noch mal deutlich, eroberten Ballgewinn um Ballgewinn und wandelten diese im Handumdrehen in Zählbares um. Allen voran zeichnete sich der One-Two-Punch Katharina Dathe und Jana Ulbig für den daraus resultierenden 9:0 – Lauf aus und die TSH ging mit einer 36:33 in Führung.

Im Schlussabschnitt konnten sich die Hausherrinnen zunächst weiterhin absetzen. Alexia Coutaz und Eva Haberzettl sammelten wichtige Punkte für die Shorthorns und fünf Minuten vor Schluss führten die Ihrigen mit 43:35. Doch eine Bambergerin wollte an diesem Tag einfach nicht aufgeben. Jasmin Burgis erzielte flugs zwei weitere ihrer insgesamt sieben Dreier und das Spiel war wieder offen. Die Aurachstädterinnen konnten jedoch weiterhin konstant mit zwei bis vier Punkten in Führung bleiben, bis dann 14 Sekunden vor Schluss beim Stand von 53:51 die Oberfränkinnen Ballbesitz hatten. Wer, wenn nicht Jasmin Burgis sollte in dieser Situation den Ball in den Händen haben und so überquerte die Scharfschützin dribbelnd das Parkett. Sie bekam einen Block von Anna Schiller gestellt, woraufhin die TSH Burgis doppelte. Bei noch drei Sekunden auf der Uhr konnte Burgis sich dennoch ausreichend Platz generieren, um einen Dreipunktwurf loszuwerden. Der Ball flog in Richtung Korb, sah gut aus, landete aber schließlich am hinteren Ringbereich und sprang aus dem Korb. Die Schlusssirene ertönte und die TSH hatte mit 53:51 gewonnen.

„Es war heute sicher kein schönes Spiel, aber am Ende steht, dass wir gewonnen haben. Wir haben uns insbesondere in der ersten Halbzeit schwer getan, einen Rhythmus in der Offensive zu finden. Die Bambergerinnen haben schlau verteidigt und vorne mit Jasmin Burgis die überragende Akteurin auf ihrer Seite gehabt. Jetzt haben wir gegen die beiden besten Teams der Liga gespielt, eine Bilanz von 1:1 – Siegen erspielt und stehen solide da. Jetzt heißt es, sich von Spiel zu Spiel zu steigern, um in der Rückrunde die Spitzenspiele noch erfolgreicher zu gestalten. Das Kämpferische stimmt schon jetzt, nun müssen wir wieder mehr Spielwitz entwickeln.“ So Shorthornstrainer Markus Schönmüller nach dem Spiel.

Punkteverteilung: Bimaubute, Coutaz 5, Dathe 11, Haberzettl 6, Schauf 4, Schilliing 7, Simon, Tribula, Ulbig 12, Wittmann4.

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