Blog

Shorthorns mit wichtigen Sieg im Spitzenspiel

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Allgemein, Mannschaften, Shorthorns 🕔28.November 2016
Shorthorns mit wichtigen Sieg im Spitzenspiel

Einen ganz wichtigen Sieg konnten die Bayernliga Basketballerinnen der TSH am vergangenen Sonntag bei ihrem Gastspiel bei den Damen des Post SV Nürnberg einfahren. In einer wahren Verteidigungsschlacht gewannen die Shorthorns mit 54:38 und haben damit das Aufstiegsrennen noch ein Stück interessanter gestalten können. Denn die Aurachstädterinnen liegen nun mit 4:1 – Siegen auf dem dritten Tabellenrang und sind somit in direkter Angriffsposition auf weiterhin Tabellenzweiten aus Nürnberg, welche aber gegen die TSH nun ihre erste Niederlage einstecken mussten und dadurch 5:1 – Siege in der Bilanz stehen haben. Da nächste Woche die Postlerinnen auf den noch immer ungeschlagenen Tabellenersten aus Litzendorf treffen, könnten schon in sieben Tagen die ersten drei Mannschaften der Tabelle mit einer Niederlage dastehen.

Dementsprechend glücklich war Shorthornstrainer Markus Schönmüller nach dem Spiel: „Wir wussten, dass heute extrem viel auf dem Spiel steht und haben deswegen auch extrem viel in die Vorbereitung investiert. Es ist uns gelungen, unsere Vorgaben mit höchster Intensität umzusetzen und konnten so mit einer spektakulären Mannschaftsleistung den wichtigen Sieg einfahren. Wir stolz darauf, dass wir diese Drucksituation so gut gemeistert und gehen dementsprechend zuversichtlich in die nächsten Wochen. Mit zwei Niederlagen so früh in der Saison wären unsere Aufstiegsambitionen schon sehr gedämpft gewesen, aber jetzt sind wieder voll da und wollen angreifen.“

Und wie ernst die Shorthorns dieses Spiel angingen, konnten man schon in den ersten Minuten sehen. Selten waren so häufig TSHlerinnen einen Ball hinterher hechten gesehen worden, selten wurde um jeden Ball so erbittert gekämpft. Doch auch die Nürnbergerinnen gaben zu keinen Zeitpunkt nach und so entstand ein Low-Scoring-Game. Für die TSH konnte vor allem die starke Jana Ulbig für einige Punkte sorgen, während auf der Gegenseite Ex-Shorthorn Kerstin Wägner für Zählbares sorgte. Hätte man eine Farbschwäche gehabt und somit nicht die Trikotfarben unterscheiden können, hätte man zwischenzeitlich denken können, dass ist ja ein nettes Shorthornstraining, da nach fünf Minuten gleich alle zehn Feldspielerinnen irgendwann mal für die TSH auf Korbjagd gingen. Doch nun lieferten sie sich ein Duell auf Augenhöhe und die tatsächlichen Herzogenauracherinnen lagen mit 11:10 in Front.

Im zweiten Viertel sollten die Shorthorns nun die Kreise von Kerstin Wägner besser einschränken können und die Gastgeberinnen bekamen Problemen, einen offensiven Rhythmus zu etablieren. So wurden sie zu vielen schweren Würfen gezwungen und die Shorthorns schlugen aus dieser kurzen Schwächephase Kapital. Alexia Coutaz sorgte mit einigen schönen Treffern aus der Mitteldistanz für einen kurzen TS-Lauf, wodurch die Aurachstädterinnen nach fünf Minuten mit 17:12 in Front lagen. Das restliche Viertel war weiterhin stark von den jeweiligen Defensiven dominiert, aber die Herzogenauracherinnen fanden etwas häufiger eine passende Antwort und so gingen sie mit einer 25:18 – Führung in die Pause.

Angetrieben durch diesen kleine Vorsprung starteten die Aurachstädterinnen mit mächtig Tamtam in die zweite Halbzeit. Yvonne Schauf und Anne Pfister setzten mit zwei spektakulären Einzelaktionen wichtige Ausrufezeichen und hinten bewies Anke Tribula ihre Qualitäten als Rebounderin und pflückte einen Rebound nach dem nächsten. Derart konnte die TSH ihren Vorsprung sukzessive ausbauen und obwohl die Nürnbergerinnen taktisch wirklich alles in ihrer Macht stehende probierten – sie spielten selbst eine äußerst seltene Mischung aus Mann gegen Mann und Zonenverteidigung – mussten sie die TSH weiter davonziehen lassen. 40:28 stand es vor dem Schlussabschnitt und die Shorthorns wussten, dass sie jetzt nur noch all ihre Erfahrung ausspielen mussten.

Und genau das taten sie. Es wirkte fast so, als hätten sie stets ein leicht verwegenes Lächeln im Gesicht, so sicher spielten sie ihren Stiefel herunter. Auf alle Bemühungen der Nürnbergerinnen fanden sie flugs die richtige Antwort, stets wurde die freie Mitspielerin gefunden, die dann auch hochprozentig abschloss. Dass diese Situation so aber auch nicht alle Tage vorkommt, merkte man aber erst, als die Schlusssirene erklang und die Shorthorns aus ihrer spielerischen Trance erwachten und verdutzt über die eigene absolute Souveränität sich freudetaumelnd in die Arme fielen.

Punkteverteilung: Bimazubute 6, Coutaz 10, Dathe 2, Haberzettl 2, Leverenz, Pfister 7, Reimers 2, Schauf 5, Tribula 4, Ulbig 16, Volk.

Diesen Artikel mit Freunden teilen

Kein Kommentar

Sorry! Noch keine Kommentare vorhanden.

Es gibt noch keine Kommender zu diesem Artikel. Also kannst Du der Erste sein!

Kommentar schreibenKommentar schreiben

Deine Emailadresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind gekennzeichnet. *