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Shorthorns schlagen Spitzenreiter

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔08.Februar 2015
Shorthorns schlagen Spitzenreiter

Am vergangenen Samstag war die Spitzenmannschaft der Regionalliga Südost, der TSV Wasserburg 2, zu Gast an der Aurach. Die Shorthorns bewiesen einmal mehr, dass sie in eigener Halle eine harte Nuss sind und so fuhren sie einen souveränen 63:51-Erfolg ein. Der Star an diesem Tag war die Mannschaft, die es schaffte defensiv enorm engagiert und kompakt zu verteidigen und offensiv eine extrem gut aufgelegte Jana Ulbig hatte. So gelang der erste Sieg gegen einen tabellarisch höher angesiedelte Mannschaft.

HERZOGENAURACH – Die ersten Überraschungen gab es schon vor Spielbeginn. Wasserburg trat ohne Sara Vujacic und Anja Sattler, zwei ganz wichtige Spielerinnen, an. Dafür staunten die Herzogenauracher nicht schlecht, als sich mit Rebecca Thoresen eine mehrfache deutsche Meisterin und langjährige Leistungsträgerin in der 1. Bundesliga spielbereit machte. Personell war sicher die Aufgabe als nicht kleiner als erwartet. Von „klein“ sollte keine Rede sein, denn die Wasserburgerinnen wussten besonders durch Körpergröße zu beeindrucken. Ob der Namen und körperlichen Überlegenheit, war sogar zu befürchten, dass sich die TSH-Damen, wie in der Vorwoche beim Spiel in Nördlingen, beeindrucken lassen würden und entsprechend ängstlich ins Spiel gehen würde.

Dem war aber nicht so. Von Beginn an versuchten die Shorthorns ihre Stärken einzubringen. Sie verteidigten konsequent und gestalteten das Spiel temporeich. Besonders Jana Ulbig zelebrierte das schnelle umschalten und netzte ein ums andere mal ein. Auch generell erwischte sie einen Sahnetag und führte ihre Farben offensiv mit 29 Punkten, alle in den ersten drei Vierteln, an. So etablierten die Gastgeberinnen auch schnell einen Vorsprung. Nur beim 4:6 (5. Minute) gestattete man den Gästen eine Führung. „Im ersten Viertel hatten wir Probleme offensiv durchgehend souverän abzuschließen. Im zweiten hat sich das leider noch fortgesetzt.“ gestand Co-Trainer Felix Hofmann. Dennoch hielten die Gastgeberinnen die Zügel fest in der Hand und als dann noch die spanische Center-Spielerin Calvelo früh im Spiel verletzungsbedingt ausschied, nutze die Heimmannschaft die Chance und zog auf 12:6 (7.) davon. Allen Anwesenden wurde klar, dass die Punkte in Herzogenaurach bleiben könnten. Dies bestätigte sich, da die TSH-Damen die Führung bis zur Halbzeitpause (34:27) verteidigen konnten. Probleme bereiteten dennoch die langen Wasserburgerinnen Stemmer und Luthardt, die oft gefoult wurden, ihre Freiwürfe aber nicht verwandeln konnten. Entsprechend war das größte Problem zur Pause für Trainer Christian Braun die hohe Foul-Belastung der Center-Spielerinnen, die allesamt drei persönliche Fouls vorzuweisen hatten.

Die Marschroute war dennoch klar. Die Abwehrleistung war der Schlüssel zum Spiel, wie auch Hofmann befand: „Wir haben schnell eine Defense gefunden mit der wir zurecht kamen. Das hat uns Selbstvertrauen gegeben und diese Stabilität hat uns durch das Spiel getragen.“ Entsprechend sollten seine Damen weiter so kompakt, aber mit weniger Fouls und somit weniger gegnerischen Freiwürfen, verteidigen und dann weiter mit viel Tempo nach vorne spielen. Dies wurde sehr gut umgesetzt und so erspielten sich die Shorthorns schnell eine 45:29-Führung (26.). „Im dritten Viertel haben wir defensiv einen Zahn zulegen können und auch offensiv aufgedreht und uns endlich abgesetzt“ sagte Hofmann. Doch dann wehrte sich vor allem besagte Thoresen. Sie erzielte 15 ihrer 22 Zähler in den letzten 13 Spielminuten und sorgte dafür, dass das Ergebnis nicht frühzeitig viel deutlicher ausfiel. Dennoch setzten sich die Gastgeberinnen letztlich souverän durch und verbuchten einen verdienten 63:51-Start-Ziel-Sieg.

Trainer Braun freute sich: „Am meisten freut mich die tolle Mannschaftsleistung. Wir haben alle sehr gut zusammengearbeitet. Dass Jana heute 29 Punkte auflegt freut mich für sie, ist aber eine Folge der guten Arbeit im Kollektiv. Eine Mannschaft wie Wasserburg zu schlagen ist nicht alltäglich. Wir haben heute gut ins Spiel gefunden und unseren Stil durchgesetzt. Offensichtlich haben wir die richtigen Lehren aus der Niederlage in Nördlingen gezogen. Ich hoffe, dass wir das nun verstanden haben und weiterhin mit so viel Selbstvertrauen und Courage in die Spiele gehen.“

Punkteverteilung Herzogenaurach: Brox 2, Carret, Chioran 5 (1 Dreier), Friedmann, Fürsich 2, Heinz 4, Klisanic 2, Leipner, Redeker 5 (1), Sperber 7 (1), Ulbig 29, Wägner 7.

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