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Shorthorns siegen routiniert

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Allgemein, Mannschaften, Shorthorns 🕔04.Dezember 2016
Shorthorns siegen routiniert

Mit 71:55 konnten sich die Bayernliga Basketballerinnen der TSH am vergangenen Samstag zuhause gegen die Damen des TV Fürth durchsetzen. Dabei genügten den Aurachstädterinnen zehn starke Minuten, um das Spiel für sich zu entscheiden. Dadurch stehen die Shorthorns jetzt auf dem zweiten Tabellenplatz und weisen eine Bilanz von 5:1 – Siegen vor, während sich die Fürtherinnen endgültig mit einem Dasein im Mittelfeld der Tabelle abfinden müssen und mit 3:5 – Siegen auf dem fünften Tabellenrang liegen.
Die als klare Favoritinnen ins Spiel gegangenen Herzogenauracherinnen taten sich zu Beginn äußerst schwer, ihren Status gerecht zu werden. Denn die Gäste spielten einen couragierten Basketball in der Offensive und Defensive langten sie kräftig zu und die Shorthorns sahen sich verdutzt an. Glücklicherweise vergaben aber beide Seiten etliche freie Würfe, wodurch die Herzogenauracherinnen im Spiel blieben und sich bis zur Viertelpause durch schnelle vier Punkte von Routinière Yvonne Schauf auf 10:11 herankämpfen konnten.

Im zweiten Viertel ging es zunächst heiter hin und her. Die Aurachstädterinnen fanden in der starken Anne Pfister ihre Dame für die Punktegenerierung, während die Fürtherinnen auf Server Gökkaya setzen. Doch nach vier Minuten zogen die Gäste kurz an und konnten sich durch acht Punkte von Nina Rohrbach auf 25:17 absetzen. Da schaute der Tabellenzweite aus der Aurachstadt nicht schlicht, doch nach einer Auszeit von Trainer Markus Schönmüller wachten die Shorthorns nun endlich auf und zeigten all ihre Qualität. Ein 12:0 – Lauf der TSH später und die Machtverhältnisse waren wieder klar hergestellt und so gingen die Gastgeberinnen mit einer 32:27 – Führung in die Pause.

Und nun sollte die Vorentscheidung fallen. Denn die TSHlerinnen machten genau dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Die jetzt bärenstarken Jana Ulbig und Katharina Dathe eroberten Ball um Ball in der Defensive und münzten diese in Fast-Break-Punkte um. Die Fürtherinnen mussten sich so fühlen, als wenn ein Sattelschlepper über die drüberrollen würde, denn sie brachten kein Bein mehr auf dem Boden. Als sie nach fünf Spielminuten aus dem Alptraum erwachten und das Basketball spielen wieder anfingen, stand es 41:27 für die Shorthorns. Bis zur Viertelpause konnten die Gäste dann zumindest noch auf 52:40 verkürzen.

Doch die Herzogenauracherinnen, welche durch eine kurzfristig ausgebrochene Grippeepidemie lediglich zu acht antreten konnten, zeigten trotz der kurzen Bank keine Schwäche. Insbesondere unter dem Korb dominierten sie fortan nach Belieben. Ricarda Schilling und Anne Pfister spielten Katz und Maus gegen ihre unerfahreneren und überforderten Gegenspielerinnen und netzten Punkt um Punkt ein. Ulrike Fugli zeigte bei ihrem Debüt ebenfalls eine solide Vorstellung im Dress der TSH und erzielte sechs Punkte und auch TS-Eigengewächs Julia Wittmann bewies mit vier Punkten, dass mit ihr in Zukunft zu rechnen sein wird. Schlussendlich gewannen die Herzogenauracherinnen auch in dieser Höhe verdient mit 71:55 und können mit einem guten Gefühl in die kommenden Wochen gehen.

„Klar haben wir heute nicht unser bestes Spiel gemacht und können an einigen Schrauben etwas nachjustieren. Aber wie wir im zweiten Viertel den Schalter haben umdrehen können und wie wir unsere Ausfälle kompensieren konnten, ist durchaus bemerkenswert. Nach den harten Spielen in den Vorwochen gegen die Topteams der Liga war klar, dass dies heute ein ganz anderes Spiel werden würde. Die Fürtherinnen haben ihre Karten sehr gut ausgespielt und uns in den ersten fünfzehn Minuten überrascht und teilweise dominiert. Aber wir haben Moral bewiesen und sind zurückgekommen. Dies zeichnet eine Spitzenmannschaft aus, das ist unser Anspruch und so können wir zuversichtlich in die nächsten Wochen gehen.“ So Shorthornstrainer Markus Schönmüller nach der Partie.

Punkteverteilung: Dathe 12, Fugli 6, Pfister 16, Schauf 9, Schilling 9, Tribula, Ulbig 15, Wittmann 4.

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