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Shorthorns siegen weiter

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Allgemein, Mannschaften, Shorthorns 🕔20.November 2016
Shorthorns siegen weiter

Die Bayernliga Basketballerinnen der TSH setzen ihre Siegesserie fort und gewinnen die Damen des Don Bosco Bamberg mit 56:36. Durch eine bärenstarke Defensivleistung hatten die Gäste aus Oberfranken eigentlich nur im ersten Viertel richtig um den Sieg mitzureden. Somit stehen die Shorthorns nun auf dem dritten Tabellenplatz und haben 3:1 – Siege auf der Habenseite und können mit Zuversicht in das Spitzenspiel nächste Woche beim noch ungeschlagenen Tabellenzweiten aus Nürnberg gehen, während sich die Bambergerinnen ernsthafte Sorgen machen müssen, wohin die Reise für sie in dieser Saison geht. Denn mit nunmehr 1:4 – Siegen belegen sie den siebten Tabellenrang und sind damit tief im Abstiegskampf involviert.

Vor dem Spiel waren die Aussichten für die Aurachstädterinnen aber noch gar nicht zu rosig, denn die Ausgangssituation sah mäßig aus. Mit Katharina Dathe und Anna Bimazubute mussten sich gleich zwei Leistungsträgerinnen kurzfristig krank melden und die Bambergerinnen konnten vollzählig antreten, da keine Überschneidung mit ihrer ersten Mannschaft in der zweiten Basketball Bundesliga vorlag. Dementsprechend angespannt war die Situation vor dem Spiel, aber glücklicherweise wurde diese Anspannung in positive Energie umgeleitet. Die TSHlerinnen spielten von Beginn an mit hoher Intensität und die Gäste taten sich schwer, zu guten Würfen zu kommen. Doch auch die jungen und dynamischen Oberfränkinnen verteidigten tapfer und kamen nur langsam Punkte auf die Anzeigetafel. 12:11 stand es nach acht Minuten, aber jetzt sollten die Shorthorns einen 6:0 – Lauf bis zur Viertelpause hinlegen, der einen Vorsprung generierte, denn sie nicht mehr abgeben sollten.(18:11 nach dem ersten Viertel)

Im zweiten Viertel sollten die Gäste das Spiel fortan wieder ausgeglichen bestreiten können. Sie fanden in Julia Förner, die mit 12 Punkten Topscorerin der Ihrigen war, ihre Punktegarantin und fütterten sie mit Bällen, wo sie nur konnten. Die Herzogenauracherinnen verließen sich auf ihre Stärken unter dem Korb und Eva Haberzettl und Anne Pfister sorgten für Zählbares. Nach fünf Minunten erhöhten die Aurachstädterinnen aber das Tempo und generierten einige Ballverluste der Gäste und Jana Ulbig nutzte diese Ballgewinne in ihren typischen und singulären Art. Mit Vollgas über das Spielfeld sprintend ließ sie Freund und Feind hinter sich und markierte Punkt um Punkt, sodass die Shorthorns zur Pause mit 30:17 in Front lagen.

Wer aber nun gedacht hatte, dass sich die jungen Bambergerinnen von diesem Zwischenspurt beeindrucken lassen würden, sah sich getäuscht. Sie stellten auf Zonenverteidigung, mit der sich die Herzogenauracherinnen zunächst schwer tun sollten, um und vorne harmonierten sie jetzt besser und Anika Hartmann lief heiß. Sechs ihrer acht Punkte sollte sie in den ersten fünf Minuten des dritten Viertels erzielen und die Ihrigen wieder etwa an die Aurachstädterinnen heranführen. Doch nach einer Auszeit von Shorthornstrainer Markus Schönmüller drehte sich das Momentum erneut, da die Gastgeberinnen nun ein Rezept an der Hand hatten, um die Zonenverteidigung konstant zu überwinden. Die Routinières Yvonne Schauf und Ricarda Schilling zeigten fortan ihr überlegenes Spielverständnis und vernaschten ihre zweite Dekaden jüngeren Gegenspielerinnen reihenweise, was eine wahre Freude für jeden Basketballpuristen darstellte. So behaupteten die Shorthorns ihre Führung bis vor dem Schlussabschnitt und gingen beim Stand von 43:27 entspannt in den Schlussabschnitt.

Dort zeigten die abgebrühten TSHlerinnen ihre ganze Erfahrung und verwalteten die Führung gekonnt. Es wurde heiter durchgewechselt und Nachwuchsspielerin Julia Volk kam zu ihren ersten Punkten in Bayernliga. Als nach 40 unterhaltsamen Minuten schließlich die Schlusssirene erklang,

gab es Standing Ovations für den starken Vortrag der Shorthorns und die TSH kann mit erstarktem Selbstvertrauen in das anstehende Spitzenspiel gegen Nürnberg gehen.

Shorthornstrainer Markus Schönmüller: „Wir haben heute eine überzeugende Teamleistung hingelegt und gezeigt, dass wir mit unserer tiefen Bank auch den Ausfall von gleich zwei Leistungsträgerinnen kompensieren können. Wir hatten zwei kurze Schwächenphasen im Spiel, einmal zu Beginn des zweiten und einmal zu Beginn des dritten Viertels, aber haben uns dann stets nach zwei Minuten aus dem Loch herausgekämpft. Die Schwächephasen so kurz als möglich zu halten, ist gerade beim Basketball extrem wichtig, da in zwei Minuten schnell mal ein entscheidender Lauf passieren kann. Dementsprechend befinden wir uns auf dem richtigen Weg und gehen zuversichtlich in die Zukunft.“

Punkteverteilung: Coutaz 4, Haberzettl 9, Leverenz, Pfister 8, Reimers 4, Schauf 5, Schilling 7, Tribula 4, Ulbig 13, Volk 2, Wittmann.

 

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