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Shorthorns wollen nachlegen

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔23.Januar 2015
Shorthorns wollen nachlegen

Der Heimauftakt im Jahr 2015 steht bevor! Dabei werden die Damen vom USV TU Dresden am kommenden Samstag, um 17.00 Uhr im Gymnasium, gastieren. Für die Shorthorns geht es darum den Start ins neue Jahr weiter positiv zu gestalten und den Sieg am Vorwochenende in Kemmern zu bestätigen. Dies dürfte aber eine schwere Aufgabe werden. Die Damen aus der sächsischen Landeshauptstadt verfügen über immens viel individuelle Qualität und pflegen einen Spielstil, welcher den Shorthorns nicht sonderlich zu liegen scheint, wie die bisher höchste Saison-Niederlage (46:59) im Hinspiel unterstreicht.

HERZOGENAURACH – Wie so oft täuscht die Tabellensituation. Der Gegner der Shorthorns stellt eine Mannschaft, die mit ihrer druckvollen Spielweise imponieren kann. Die Gäste pflegen einen schnellen, vom Umschaltspiel geprägten, Basketball, der aus einer druckvollen Verteidigung heraus entsteht. Im Halbfeld leben die Dresdnerinnen von der Erfahrung ihrer Leistungsträgerinnen und ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit. Der Ball zirkuliert zumeist sehr gut durch die Reihen der Dresdnerinnen und zum Abschluss kommt, dank der Uneigennützigkeit der Akteurinnen, immer die bestpositionierte Spielerin. Ein Grund hierfür dürften die verhältnismässig wenigen Veränderungen im Kader sein. Die Mannschaft befindet sich im dritten Regionalliga-Jahr und hat sich bisher nur punktuell verändert.

Angeführt wird die Truppe aus der sächsischen Landeshauptstadt von Flügelspielerin Dorothee Schönau (16,9 PpS), welche Verantwortlich für das Groß der Punkteproduktion zeichnet. Sie ist eine herausragende Werferin und hat das, neben Erstligaeinsätzen für den Serienmeister aus Wasserburg, auch in der Regionalliga bewiesen, wo sie 2012/2013 mit 20 Punkten pro Spiel Topscorerin und vergangene Saison drittbeste Werferin (20,9 PpS) war. Ihre kongeniale Partnerin ist Organisatorin Ines Herschel (10,9 PpS), welche ebenfalls höherklassig gespielt hat und nach einer Babypause in der letzten Saison wieder voll angreift. Die Spielmacherin zeichnet sich zumeist weniger durch eine große Punktausbeute aus, dafür lenkt sie das Spiel ihrer Mannschaft umsichtig, setzt die Mitspielerinnen gekonnt in Szene und kontrolliert zudem das Tempo des Spiels. Der Rest der Truppe vom Universitätssportverein zeichnet sich vor allem durch Ausgeglichenheit aus. Die Shorthorns müssen also wirklich ein Auge auf alle Gegnerinnen haben.

Die Herzogenauracherinnen sind nach der Hinniederlage gewarnt und wollen in eigener Halle gut ins neue Jahr starten. Dies wird davon abhängen, wer seine Spielweise besser auf das Feld bringen kann, wer die Topscorer des Gegners besser kontrollieren kann und sicherlich auch wer die bessere Tagesform zeigt. Personell ist davon auszugehen, dass beide Trainer keine Sorgen haben und in Bestbesetzung antreten. Ein Pluspunkt der Shorthorns sollte aber der Heimvorteil sein. Die Anreise aus Dresden ist weit und es stellt sich immer die Frage, wie man die Reisestrapazen aus den Knochen bekommt. Zudem spricht der vergangene Spieltag für die TSH-Damen, die in Kemmern den ersten Auswärtssieg holten, wohingegen Dresden eine Heimniederlage verschmerzen musste.

„Dresden wird sich zuhause sicher für die Niederlage gegen Elsenfeld rehabilitieren wollen und versuchen in die obere Tabellenhälfte zu klettern. Es steht uns also sicherlich keine leichte Aufgabe bevor, dennoch gehen wir mit viel Selbstvertrauen an die Aufgabe heran.“ gibt Co-Trainer Felix Hofmann zu Protokoll. Trainer Christian Braun sieht das Spiel etwas taktischer: „Wir müssen über die gesamt Spieldauer voll da sein und defensiv gut stehen. Dresden hat die drittbeste Offensive der Liga und individuell viel Qualität. Wir müssen unser Spiel durchsetzten und das Tempo kontrollieren.“ Dann klappt es auch mit dem Heimauftakt 2015.

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