Blog

Shorthorns zum Lokalderby nach Fürth

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Allgemein, Mannschaften, Shorthorns 🕔12.November 2015
Shorthorns zum Lokalderby nach Fürth

Am Sonntag steht in der Basketball Bayernliga der Damen ein Nachbarschaftsduell der ersten Gütekategorie an. Denn die Basketballerinnen aus Herzogenaurach werden dann auf ihren Dauerkontrahenten, den TV Fürth treffen. Die beiden Teams spielen seit mittlerweile gut 20 Jahren in der gleichen Liga und liefern sich Jahr für Jahr spannende Duelle. Natürlich kennen sich beide Teams in und auswendig und meist sind beide Mannschaften auf Augenhöhe. Doch dieses Jahr ist Favoritenstellung relativ klar, denn die Shorthorns haben den deutlich besseren Saisonstart erwischt. Die Aurachstädterinnen haben 3:1 – Siege auf dem Konto und sind bislang in einem richtig guten Rhythmus unterwegs. Zwar war in der Vorwoche der Korb wie vernagelt, dennoch konnten sie aber einen ungefährdeten Sieg einfahren, was natürlich stark für den Tabellenvierten spricht. Denn im Basketball ist eine seltene, aber umso wichtigere Qualität Spiele über die Verteidigung gewinnen zu können, denn wie ein jeder weiß, will das Runde manchmal einfach nicht in das Runde. Die Fürtherinnen haben genau die umgedrehte Siegesbilanz aufweisen, nämlich 1:3 – Siege und liegen

so auf dem neunten Tabellenrang.

Damit die Tabellensituation weiterhin so bleibt, wollen die Herzogenauracherinnen natürlich die Auswärtspunkte unbedingt mit nachhause nehmen. Dafür haben sie in der vergangenen Woche stark am Feintuning ihrer Offensive gearbeitet, welche ja zuletzt ab und an ihre Schwäche war. Hier wird es am kommenden Sonntag entscheidend sein, dass die Aurachstädterinnen wieder mit viel Selbstbewusstsein zum Korb ziehen und sich nicht scheuen, dort auch abzuschließen. „Immer wenn, wir den Korb mit Herz attackieren, sind wir erfolgreich. Spielen wir eher zurückhaltend oder verlassen uns auf die Würfe aus der Ferndistanz, bekommen wir Probleme. Deshalb kann es für uns nur heißen, voll Kanne Attacke. Des Weiteren ist von Bedeutung, dass wir auch gegen die groß gewachsenen Fürtherinnen die Rebounds kontrollieren. Das ist uns bislang stets gut gelungen, jedoch braucht man hierfür im jeden Spiel den absoluten Willen. Gelingen es uns, die beiden eben erwähnten Punkte im Spiel umzusetzen, bin ich durchaus zuversichtlich, dass wir das Spiel für uns entscheiden können.“ So Shorthornstrainer Markus Schönmüller.

Alle Aurachstädterinnen sind gesund und brennen auf ihren Einsatz. Dies erlaubt Trainer Schönmüller wie schon in den vorherigen Saisonspielen mit einer langen Rotation zu spielen, welche es ihm ermöglicht, durchweg hohen Druck in der Verteidigung aufzubauen und über das gesamte Feld zu verteidigen.

Denn genau hier haben ihre Kontrahentinnen ihre Probleme. Wird die Aufbauspielerin unter Druck gesetzt, erlaubt sie sich gerne mal einen Ballverlust und das Spiel der Fürtherinnen kommt derart leicht ins Straucheln. Allerdings werden sich auch die TVlerinnen etwas ausgedacht haben, um gegen die aggressive Herzogenauracher Abwehr bestehen zu können. Hier wird es insbesondere auf die alles überragende Nina Rohrbach ankommen, welche 14,0 Punkte pro Partie erzielt und damit die beste Punktesammlerin in den Reihen der Fürtherinnen ist. Ihre Mannschaftskolleginnen sind allesamt erfahrene Bayernligaspielerinnen, die zwar in nichts absolut herausstechen, aber dafür kaum Fehler machen und die sich ihnen bietende Chancen eiskalt nutzen. Insgesamt stellen sie mit 191 erzielten Punkten bislang die schwächste Offensive der Liga und so wird es für sie von besonderer Bedeutung sein, wie sie ihren offensiven Motor in Gang bekommen. Aber Derbys haben immer ihren eigenen Charakter und so ist es schwer Voraussagen anzustellen und so ist es am sinnvollsten, sich dieses Spiel um 17.00 Uhr in der Hardenberg-Sporthalle einfach live anzusehen.

Diesen Artikel mit Freunden teilen

Ähnliche Artikel

Sportstadt „tut zu wenig für den Sport“

Sportstadt „tut zu wenig für den Sport“ (0)

Olaf Kaddatz-Daßler, engagierter Basketballer, fordert mehr Hallen-Kapazität und mehr Platz für Zuschauer. Eine Stadthalle ohne Sport lehnt er ab. Olaf Kaddatz-Daßler

Mehr lesen

Kein Kommentar

Sorry! Noch keine Kommentare vorhanden.

Es gibt noch keine Kommender zu diesem Artikel. Also kannst Du der Erste sein!

Kommentar schreibenKommentar schreiben

Deine Emailadresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind gekennzeichnet. *