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Sieg im Frankenderby gegen Würzburg

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔30.November 2014
Sieg im Frankenderby gegen Würzburg

Die Shorthorns haben es geschafft. Mit dem 71:58-Heimsieg gegen die TG Wildcats Würzburg 2 sind endlich zwei Siege am Stück eingefahren. Dazu ist der Heimnimbus gewahrt und die TSH-Damen schieben sich mit vier Siegen, allesamt in heimischer Halle, und zwei Niederlagen, allesamt Auswärts, auf den vierten Tabellenplatz. Die Gäste aus Würzburg bleiben bei nur einem Sieg Vorletzter.
Ausschlaggebend für den Herzogenauracher Erfolg, in einem kampfbetonten Speil, war wieder eine stabile Defensive und eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte.

HERZOGENAURACH – 71:58 leuchtete es von der Anzeigentafel im Gymnasium Herzogenaurach. Die Shorthorns freuten sich, dass sie die TG Würzburg 2 niedergekämpft und so das Frankenderby für sich entschieden hatten. Ein „kampfbetontes und spannendes Spiel auf überschaubarem Niveau“ hatten die Zuschauer nach dem Urteil von Trainer Christian Braun gesehen. Viele Ballverluste ohne Not auf beiden Seiten bestätigen dies. Obendrein jagte ein Fehlwurf den nächsten. Die Trefferquote stimmte nicht. Dafür stimmte das Ergebnis und der Trainer freute sich, dass sein Team auch „winning ugly“ kann. Vor der Freude stand also einiges an harter Arbeit auf dem Programm.

Gewohnt engagiert starteten die TSH-Damen in die Partie. Sie versuchten gleich ihr temporeiches Umschaltspiel zu etablieren und starteten gleich mit einer 8:4-Führung (4. Minute). Dann wurde gleich die an diesem Tag eklatante Freiwurfschwäche deutlich. Sie verhinderte eine deutlicher Führung und so entwickelte sich ein Schlagabtausch und der Vorsprung blieb bis zur ersten Viertelpause (19:15) konstant. Es zeigt sich schon, dass der Herzogenauracher Plan viel über die Center zu spielen aufgehen dürfte. Die Garde der Großen erzielte 12 der 19 Punkte im ersten Spielabschnitt und letztlich verbuchten sie insgesamt 33 Punkte. Viel Unterstützung von der Bank brachte Laura Fürsich (12 Punkte).

Erwischte einen richtig guten Tag: Die treffsichere Laura Fürsich. © herzopress Erwischte einen richtig guten Tag: Die treffsichere Laura Fürsich. © herzopress

Auch Regine Brox (11) erwischte einen Sahnetag. Sie nutzte ihre Schnelligkeit und Beweglichkeit immer wieder gekonnt aus und verdiente sich auch 11 Freiwürfe. Man könnte sie also ruhig als Gewinnerin des Geschwisterduells sehen, da Ex-Shorthorn Ilona auf Würzburger Seite mit nur drei Punkten deutlich unter ihrem bekannten Potential blieb.

Im zweiten Spielabschnitt verloren die Gastgeberinnen den Faden, wofür sicher auch die Foulprobleme von Theresa Heinz (10 Punkte) und Kathrin Sperber (8), beide mussten mit drei Fouls auf der Bank pausieren, und eine Verletzungspause der gewohnt starken Jana Ulbig (13) mitverantwortlich waren. Defensiv wurde weiter gekämpft, aber offensiv fehlte der Zug zum Korb und der Wille. So gewann die TGW das Viertel 7:15, was auch einen 26:30-Halbzeit-Rückstand der Shorthorns bedeutete.

Zug zum Korb, ein gutes Mittel gegen aggressive Verteidigung. Hier durch Jana Ulbig. © herzopress Zug zum Korb, ein gutes Mittel gegen aggressive Verteidigung. Hier durch Jana Ulbig. © herzopress

Nach der Pause zeigten die Shorthorns, vor allem offensiv, aber wieder ein anderes Gesicht. Zielstrebiger und mit mehr Tempo agierten sie und verdienten sich so ganze 30 Freiwurfversuche in der zweiten Halbzeit (12 in der ersten). Wäre die Quote besser gewesen, sie lag bei schwachen 52%, hätten sich die Gastgeberinnen leichter getan, trotzdem überwanden sie die extrem druckvolle Verteidigung der Gäste ein ums andere Mal und erzwang so den vorentscheidenden 11:1-Lauf, der auch den Führungswechsel und eine 42:35 (27. Minute) brachte. Dagegen hielten vor allem die quirlige Christine Sokolowski (17) und die treffsichere Anna Furmann (14), welche nie ganz in den Griff zu bekommen waren. Somit ging es nur mit einer knappen 45:43-Führung ins letzte Viertel.

Im Schlussabschnitt ließen die Herzogenaurtacherinnen aber nichts mehr anbrennen. Kathrin Sperber (6/7 Versuche) und Theresa (4/6) erwiesen sich von der Freiwurflinie treffsicher und die so erarbeitete 10-Punkte-Führung (54:44 – 35. Minute) wurde konzentriert verteidigt bis letztlich das 71:58 gefeiert werden konnte.

„Wir freuen uns über den Sieg. Zwei Erfolge in Serie sind ja etwas neues für uns.“ konstatierte das Trainergespann Braun/Hofmann. „Es war zwar kein schönes Spiel, aber für uns zählt eh nur das Resultat und dass wir uns gegenseitig immer unterstützt haben.“ ergänzte Braun während Hofmann hofft, dass man „viel Selbstvertrauen und positive Energie“ mit in die nächsten schweren Aufgaben nimmt.

Punkteverteilung Herzogenaurach: Angerstein 3 (1 Dreier), Brox 11, Carret, Chioran 6, Ertugrul, Friedmann 3 (1), Fürsich 12, Heinz 10, Klisanic, Redeker 5 (1), Sperber 8, Ulbig 13.

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