Blog

Siegesserie der Shorthorns hält an

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Allgemein, Mannschaften, Shorthorns 🕔16.November 2015
Siegesserie der Shorthorns hält an

Völlig unbeirrt rasen die Bayernliga Basketballerinnen der TSH von Sieg zu Sieg. Mit 52:46 konnten sich die Shorthorns im Lokalderby bei den Damen des TV Fürth durchsetzen und sich somit weiter in der Spitzengruppe festsetzen. Mit nunmehr 4:1 – Siegen rangieren die Herzogenauracherinnen auf dem vierten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Würzburg, während die Fürtherinnen mit 1:4 – Siegen auf dem neunten Tabellenrang liegen, aber die gleiche Bilanz aufweisen wie der Tabellenletzte aus Bamberg. Jedoch gibt die klare Tabellenkonstellation den Spielverlauf nicht wirklich wieder. Zwar lagen die Shorthorns das gesamte Spiel über in Front, aber die gut kämpfenden TVlerinnen gaben sich nie auf und lagen meist in Schlagdistanz. Der ganz große Wurf gelang ihnen aber nie und gewannen die Aurachstädterinnen schließlich verdient.

Schon im ersten Viertel hatten die Herzogenauracherinnen Vorteile auf ihrer Seite. Die alles überragende Barbara Hartz, die mit fünfzehn Punkten die Topscorerin der Partie war, startete gut ins Spiel und markierte gleich vier Punkte in Folge. Davon sich das erfahrene Duo um Yvonne Schauf und Ricci Schilling inspirieren und auch sie trugen sich in die Scorerliste ein. So konnten sich die Aurachstädterinnen schnell auf 12:6 absetzen. Die leichte Überlegenheit der TSH sollte bis zur Viertelpause anhalten, wobei die Hausherrinnen besser ins Spiel kamen, aber die offenen Würfe einfach nicht trafen. Resultat davon war eine 20:10 – Führung der Gäste aus der Aurachstadt.

Im zweiten Viertel waren die Fürtherinnen nun besser eingeworfen, denn fortan verwandelten sie ihrer offenen Würfe und so gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel. Insbesondere die starke Server Tulgar wusste auf Seiten der Gastgeberinnen zu gefallen, indem sie eiskalt aus der Mitteldistanz abzog und allein in diesem Viertel acht ihrer fünfzehn Punkte erzielte. Aber auch die Herzogenauracherinnen ließen sich nicht lumpen und Annika Babler und Christina Bötsch sorgten für Zählbares, sodass der Vorsprung konstant gehalten werden konnte. Durch einen Korb von Kerstin Clauß in der letzten Sekunde der ersten Halbzeit konnten die TVlerinnen den Vorsprung der TSH um zwei Punkte verkürzen und so ging man beim Stand von 29:37 in die Pause.

Nach der Pause sank das Spielniveau ab, beide Seiten hatten sich nun gut auf die Angriffsysteme des Kontrahenten eingestellt und so wurden nur wenig gute Abschlüsse generiert. Die Folge war, dass kaum Punkte fielen und beide Mannschaften ihren offensiven Rhythmus verloren. Lediglich 6:8 endete dieses Viertel, was allerdings dazu führte, dass die TSH wieder wie zur Halbzeit mit zehn Punkten in Front lag. 45:35 stand es vor den entscheidenden letzten zehn Spielminuten.

Hier konnten sich dann die Shorthorns auf ihre Centergarde verlassen. Eva Haberzettl und Sabine Steichele dominierten unter den Brettern und brachten so kontinuierlich Zählbares auf die Anzeige. Doch die Fürtherinnen gaben sich nicht so einfach geschlagen und setzten vier Minuten vor Spielende beim Stand von 48:37 zu einem 7:0 – Lauf an. So verkürzten sie den Abstand auf lediglich vier magere Pünktchen. Aber die routinierten Herzogenauracherinnen ließen sich davon nicht irritieren, fanden in Barbara Hartz die Frau ihres Vertrauens und diese brachte das Spiel durch zwei sehenswerte Korbleger nachhause. Schlussendlich gewannen die Aurachstädterinnen verdient mit 52:46 und hätten sie auf die Schwächephase kurz vor Ende verzichtet, hätte sich Shorthornstrainer Markus Schönmüller einige Nerven sparen können. „Das Spiel heute war sehr wichtig für uns, da es sicher immer mehr abzeichnet, dass wir in der Liga eine Zweiklassengesellschaft aufmachen. Wir wollten unbedingt in die obere Klasse und dementsprechend war ein Sieg Pflicht. Unnötigerweise haben wir das Spiel am Ende noch mal enger werden lassen. Aber als Positives bleibt zu konstatieren, dass wir mittlerweile so gefestigt sind, dass wir solche Spiele dann trotzdem durchbringen und zwei Punkte mitnehmen. Das stimmt uns positiv und so freuen wir uns auf die kommenden schweren Aufgaben.“

Punkteverteilung: Babler 4, Bimazubute, Bötsch 4, Haberzettl 5, Hartz 15, Sandkamp, Schauf 9, Schilling 9, Simon, Steichele 6, Thiel.D1_Spaßfoto

Diesen Artikel mit Freunden teilen

Ähnliche Artikel

Sportstadt „tut zu wenig für den Sport“

Sportstadt „tut zu wenig für den Sport“ (0)

Olaf Kaddatz-Daßler, engagierter Basketballer, fordert mehr Hallen-Kapazität und mehr Platz für Zuschauer. Eine Stadthalle ohne Sport lehnt er ab. Olaf Kaddatz-Daßler

Mehr lesen

Kein Kommentar

Sorry! Noch keine Kommentare vorhanden.

Es gibt noch keine Kommender zu diesem Artikel. Also kannst Du der Erste sein!

Kommentar schreibenKommentar schreiben

Deine Emailadresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind gekennzeichnet. *