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Stark geschwächte Longhorns unterliegen Bundesliganachwuchs

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Longhorns 🕔30.November 2014
Stark geschwächte Longhorns unterliegen Bundesliganachwuchs

Die stark ersatzgeschwächten 1.Regionalliga Basketballer der TSH verloren am vergangenen Samstag nur knapp mit 70:82 gegen die Nachwuchsmannschaft der Brose Baskets Bamberg, dem TSV Breitengüßbach. Ersatzgeschwächt deshalb, da mit Monty Rogers, Peter Simon, Christian Imberi, Benno Schüpferling und Adrian Dlugosch gleich eine komplette Regionalligamannschaft ausgefallen ist und so die Herzogenauracher mit lediglich acht Männlein nach Oberfranken reisen konnten. Dennoch schlugen sich die Longhorns beachtlich, waren zur Halbzeit nur mit fünf Punkten im Hintertreffen, hielten sich durchgeheng gut in der Partie, mussten aber dann zum Ende hin abreisen lassen, da ihnen schlichtweg die Kräfte ausgingen. Somit verharren die Longhorns auf dem neunten Tabellenplatz und haben eine Bilanz von 4:6 – Siegen vorzuweisen, während sich die Breitengüßbacher den siebten Tabellenrang einnehmen und 5:5- Siege auf der Habenseite stehen haben.

Das erste Viertel gestaltete sich von Beginn an ausgeglichen. Die Herzogenauracher punkteten immer wieder erfolgreich unter dem Korb, einmal durch den starken Ryan DeMichael, der erneut ein Double-double, was eine zweistellige Punkte- und Reboundausbeute bedeutet, auflegte und auf der anderen Seite durch Mike Kaiser, der immer wieder seine kleineren Gegenspieler korbnah aufpostete und dann dort erfolgreich netzte. Bei den Breitengüßbacher stand das Team im Fokus, so punkteten gleich sechs Spieler zweistellig, jedoch übernahm zu Beginn der Routinier Ivan Derman die Verantwortung in der Offensive und verwandelte mehrmals aus der Mitteldistanz. So konnten sich die Hausherren zur Viertelpause eine ein-Punkt-Führung herausarbeiten.(21:20)

Im zweiten Viertel legten die Oberfranken eine Schippe in der Defensive drauf und die TSH tat sich schwerer gute Würfe herauszuspielen. Dennoch kamen sie immer wieder zu Korberfolgen, jedoch meist mit schweren Würfen, die aber fielen und so erzielten trotzdem 16 Punkte in diesem Viertel. Die Breitengüßbacher eroberten aufgrund ihrer guten Verteidigung einige Ballgewinne, die sie dann in Schnellangriffe umwandelten und derart zu leichten Punkten kamen. So konnten sie sich bis zur Halbzeitpause etwas absetzen und gingen mit einer 41:36 – Führung in die Pause.

In der Pause merkten die Herzogenauracher Akteure jetzt zunehmend die einsetzende Erschöpfung. Benedikt Aumeier, Ryan DeMichael und Mike Kaiser mussten komplett durchspielen, sodass sie natürlich im Verlauf des Spiels stets müder wurden. Dies merkte man auch gleich zu Beginn des dritten Viertels, da die Oberfranken mit frischen Leuten gleich das Tempo anzogen, während die Herzogenauracher nun nicht mehr ganz das Tempo mitgehen konnten. Die schweren Würfe, die im zweiten Viertel noch gefallen waren, gingen nun öfters daneben und setzten sich die Hausherren auf 49:40 ab. Nach einer TSH-Auszeit erspielten sie sich aber umgehend einen freien Dreier von Toni Donhauser, den er auch traf und im Anschluss verwandelten Benedikt Aumeier und Moritz Hüttel je noch einen Korbleger und die Longhorns waren wieder im Spiel. Vor dem letzten Viertel lagen die Oberfranken dennoch mit 64:55 in Front.

Das letzte Viertel gestalteten die Herzogenauracher aufgrund ihres rießigen Kämpferherzes wieder ausgeglichen, allen voran der starke Mike Kaiser und Markus Person punkteten konstant weiter und so blieben die Aurachstädter stets in Schlagdistanz. Aber um das Spiel noch einmal zu drehen, fehlte eine Momentum kippende Szene, welche der TSH den nötigen Schub hätte verleihen können, noch die letzten zwei Prozent aus sich herauszukitzeln und die Breitengüßbacher an sich zweifeln zu lassen. Da diese Szene aber nicht kam und auch die Trefferquote nicht signifikant besser wurde, konnten die Breitengüßbacher das Spiel nach Hause bringen. Diese waren aber am Ende auch froh, dass sie das Spiel gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Herzogenauracher gewinnen konnten, da auch ihnen bewusst war, dass das Spiel jederzeit hätte kippen können. So aber endete das Duell mit 82:70 für die Hausherren, welche als faire Gastgeber den Sieg schlussendlich auch verdient hatten.

„Wir haben heute das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht. Wir haben einfach unendliches Verletzungspech in dieser Saison, sodass wir zur ständigen Improvisation gezwungen sind. Dafür halten wir uns wirklich gut und über unsere Moral müssen wir kein Wort mehr verlieren, sie ist einfach überragend. Wir werden uns auch weiterhin nicht klein kriegen lassen. Hätten wir heute im Reboundduell etwas besser abgeschnitten, wäre durchaus ein Sieg drin gewesen, aber mit nur einem Großen, Ryan DeMichael, ist es hart, gegen eine ganze Phalanx an zwei Meter großen Gegenspielern anzukämpfen. Nächste Woche wird sich aber das Lazarett schon wieder etwas gelichtet haben und wir wollen zu Hause gegen Erfurt unbedingt Sieg Nummero fünf einfahren.“ So das Trainerduo Angelos Plantzas und Aidin Kabir nach dem Spiel.

Punkteverteilung: Kaiser 22, DeMichael 11, Aumeier 11, Person 9, Hüttel 5, Patton 3, Donhauser 9, Buniatian.

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