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Starke Longhorns erleiden ärgerliche Niederlage

Kein Kommentar 📁 Alle Longhorns Teams, Allgemein, Longhorns, Mannschaften 🕔25.Oktober 2015
Starke Longhorns erleiden ärgerliche Niederlage

Die junge Truppe der 1.Regionalliga Basketballer der TSH musste im zweiten Spiel in Folge eine knappe und ärgerliche 87:81- Niederlage hinnehmen. Gegen die Mannen des TSV Breitengüßbachs waren die Herzogenauracher durchgehend gut im Spiel, doch im Schlussviertel ging ihnen etwas die Kraft aus und so konnten sie trotz starker Leistung den Sieg nicht einfahren. So stehen sie nun auf dem dreizehnten Tabellenrang, haben 1:4 – Siege in der Bilanz stehen und müssen sich ärgern, nicht auf dem fünften Platz der Breitengüßbacher. Diese haben nämlich 3:2 – Siege auf dem Konto und hätten die Longhorns in den vergangenen zwei Wochen etwas mehr Fortune oder Erfahrung gehabt, wäre ihnen selbige Bilanz eigen.

„Alles Lamentieren nützt nichts. Wir haben jetzt zwei Spiele nicht zumachen können, aber das ist für eine so junge Truppe normal. Spätestens in der Rückrunde werden wir solche Spiele gewinnen können, da wir uns dann einfach an die engen und emotionalen Situationen auf diesem Niveau gewohnt haben. Wir machen Woche für Woche Fortschritte, jetzt müssen wir weiterarbeiten und uns am besten schon nächste Woche mal für die Arbeit belohnen. Wir sind auf dem richtigen Weg und müssen diesen konsequent weiter gehen. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir schon bald wieder weiter oben in der Tabelle stehen.“ So Longhornstrainer Marion Dugandzic.

Das erste Viertel begann gut für die TSH. Der überragende Mike Kaiser nahm schnell Tempo auf und setzte mit sechs Punkten in Folge gleich mal ein Ausrufezeichen. Die Longhorns konnten sich so schnell eine kleine Führung erspielen. Doch die Gäste aus Oberfranken hielt dagegen, fanden in Stefan Dinkel (19 Punkte) ihren Punktegaranten und blieben dran. Insgesamt fiel auf, dass das Spiel extrem schnell war, denn beide Mannschaften spielten in kleinen Aufstellungen und suchten ihr Heil im Tempospiel. Nach dem ersten Viertel waren die Longhorns noch mit 24:19 in Führug.

Nun sollte der spielentscheidende Akteur Jörg Dippold in den Vordergrund treten. Allein 12 seiner 35 Punkte markierte Dippold in diesem Viertel. Der 1,95 Meter große Schlaks zeigte, dass er alle Facetten des Basketballspiels beherrscht. Egal, ob aus der Dreipunktdistanz, per Zug zum Korb oder mit dem Rücken zum Korb, er war einfach schier unstopbar. Die TSH hielt in Person von Monty Rogers dagegen, welche sich unter dem Korb immer wieder durchwühlte und dann stark auch gegen mehrere Mitspieler abschloss. Zur Halbzeit führten die Gäste denkbar knapp mit 42:41.

Das dritte Viertel sollte den Herzogenaurachern schließlich Genick brechen. Eine kurze drei Minuten Phase genügte den Breitengüßbachern sich entscheidend abzusetzen. Mit all ihrer Souveränität nutzten sie die unnötigen, aufgrund von Unkonzentriertheiten entstandenen Ballverluste zu einfachen Fast Break Punkten. So lagen sie nach sechs Minuten mit 55: 42 in Front. Jetzt kamen die Longhorns wieder besser ins Spiel und konnten die Partie wieder ausgeglichener gestalten. Dennoch lagen sie zur Viertelpause mit 66:53 in Front.

Im Schlussviertel kämpften sich die Herzogenauracher wieder heran. Der gute Nelson Weidemann traf aus der Ferndistanz und auch Mike Kaiser punktete weiter vor sich hin. Braslav Turic setzte sich zudem nun besser unter dem Korb durch und so wurde der Vorsprung sukzessive verkürzt. Aber wirklich gleichziehen, konnten die Longhorns nicht mehr. Zwar versuchten sie alles ihrer Macht stehende, um das Spiel zu drehen, aber alsbald sie dran waren, trat immer wieder Jörg Dippold in Aktion und hielt die Seinigen in Front. Mit fünf von acht Dreiern und insgesamt einer Trefferquote von knapp 74 Prozent wirkte er an diesem Tag wie nicht von diesem Planeten. So lieferten die Herzogenauracher zwar ein großartiges Spiel und bekamen Standing Ovations von den gut 300 Zuschauern, doch zu einem Sieg reichte es nicht. Schließlich leuchtete es 87:81 von der Anzeige und die Herzogenauracher müssen noch etwas warten, um Saisonsieg Nummer zwei zu erringen.

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