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Start in den Auswärts-Endspurt

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔05.März 2015
Start in den Auswärts-Endspurt

Am kommenden Sonntag starten die Herzogenauracher Regionalliga Basketballerinnen in Jena in den Saisonendspurt. Die verbleibenden drei Partien werden allesamt in der Fremde ausgetragen und den so heimstarken Shorthorns stehen somit schwere Aufgaben bevor. Die erste Aufgabe, beim Tabellenschlusslicht aus Jena, wirkt auf dem Papier dabei sicher noch als eine der leichteren. Täuschen darf man sich vom Tabellenstand aber nicht lassen.

HERZOGENAURACH – Eigentlich sollte beim Spiel vierter gegen letzter eine klare Tendenz möglich sein. – Eigentlich. Denn die Shorthorns werden stark ersatzgeschwächt in die Saale-Metropole reisen. Kapitän Theresa Heinz laboriert nach wie vor an einer Sprunggelenksverletzung, Regine Brox und Raluca Chioran sind beruflich verhindert, ausserdem werden noch die Mütter Kerstin Wägner und Janina Leipner fehlen. Dazu hat die Grippe-Welle die Trainer unter der Woche ausser Gefecht gesetzt.

Personelle Vorteile scheinen also bei den Gastgeberinnen aus Thüringen zu liegen, zumal sie mit der Amerikanerin Priscilla Dodoo (19,3 PpS) einen Spielerin in ihren Reihen haben, die nicht nur unter den Top-Scorerinnen der Liga zu finden ist, sondern ein Spiel dominieren und auch alleine entscheiden kann. In Hinspiel hatten sich die Shorthorns gut auf Dodoo eingestellt und sie bei acht Punkten, dem bisher niedrigsten Wert der Saison, gehalten. Gelingt dies erneut, sollte das ein deutlicher Vorteil für die TSH-Damen sein.

Doch auch andere Schlüsselspielerinnen finden sich im nur neun-köpfigen Kader der USV Damen. Aufbauspielerin Alexandra Ruppe (5,7 PpS) imponiert mit ihrer Geschwindigkeit und dirigiert ihre Mitspielerinnen gekonnt. Neben der Amerikanerin profitieren besonders die Flügelspielerinnen Denise Alkewitz (12,0 PpS) und Eva Lampen (8,8 PpS) von Ruppes Spielaufbau. Diese vier Leistungsträger sind nicht das Problem in Jena und sicherlich kein Grund für die aktuell schwache Platzierung. Diese dürfte vielmehr an den Ergänzungsspielerinnen liegen, welche bisher nicht viel Entlastung (insgesamt nur 8,7 PpS) für die Startformation liefern. Ein weiteres Manko stellt die unterdurchschnittliche Besetzung der Center-Positionen dar. Dort ist der USV oft längenmäßig und physisch unterlegen. Die letzte nennenswerte Schwachstelle ist die Ausbeute bei den Dreipunktwürfen. Jena erzielt durchschnittlich die mit Abstand wenigsten Dreier (nur einen pro Spiel).

Dennoch muss man die Mannschaft aus Jena auf dem Schirm haben. Eingespielt ist die Truppe von Trainer Fritsche nämlich und die genannten Probleme können mit den Stärken oft genug kompensiert werden. Die Trefferquote von der Freiwurflinie, mit 69,0% die beste ligaweit, ist eine dieser Stärken. Ebenso schätzt Shorthorns-Trainer Christian Braun den Gegner als „Mannschaft mit guter Wurfquote aus der Mitteldistanz“ ein. Co-Trainer Felix Hofmann ergänzt, dass „die Penetration und das Lesen von Closeout-Situationen“ als Stärke von Jena gesehen werden muss.

Auf Herzogenauracher Seite gilt es abermals zu sehen, wie das Team auf die Abstinenz von Leistungsträgern reagiert. Zaubern die Braun-Schützlinge in Jena einen ähnlcih leidenschaftlichen Auftritt auf das Parket, wie zuletzt im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Elsenfeld, könnte die zweitbeste Defensive der Liga durchaus den entscheidenden Vorteil bringen. Doch auch ein Plan B hat zuletzt gut funktioniert und so wäre die Option die drittbeste Offensive der Liga über hohes Tempo in Schwung zu bringen auch denkbar.

„Ich erwarte, dass wir wieder emotional auftreten. Unsere mannschaftliche Geschlossenheit muss unser Vorteil sein. Jena ist sicher ein extrem undankbarer Gegner, da sie – gerade zuhause – jeden Sieg brauchen um die rote Laterne abzugeben. Wir selbst wollen nochmals an Platz drei heranschnuppern und auch die punktgleichen Nördlinger hinter uns halten. Das gelingt nur mit einem Sieg.“, gibt Trainer Christian Braun die Marschroute vor.

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