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TSH-Individualisten unterliegen Elsenfelder Mannschaft

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔16.November 2014
TSH-Individualisten unterliegen Elsenfelder Mannschaft

Auswärtspartien liegen den Shorthorns nicht. Wie zuletzt zeigten sie keine ansprechende Leistung und unterlagen der BG Main Elsava Elsenfeld / Großwallstadt verdient mit 58:61. Die Herzogenauracherinnen zogen vor allem deswegen den Kürzeren, da sie sich immer wieder in Einzelaktionen verzettelten. Dabei hatte es, allen Widrigkeiten zum Trotz, zwischenzeitlich nach einem Erfolg ausgesehen.

GROSSWALLSTADT – In letzter Minute musste das Trainergespann seine personellen Planungen noch verwerfen. Neben Aufbauspielerin Janina Leipner, mussten die Centerinnen Konelija Klisanic und Regine Brox krankheitsbedingt absagen und so wurde der Plan Größenvorteile in Korbnähe zu nutzen kurzfristig ad absurdum geführt.

Die strategische Änderung verkrafteten die Shorthorns zunächst gar nicht gut. Zum wiederholen Male war der Start in die Partie fahrig. Einer Unkonzentriertheit im Abschluss folgte eine in der Abwehr. Dieses Trauerspiel nutzen die Hausherrinnen geschickt und so ergab sich früh ein satter 12:25-Rückstand (8. Minute) der Shorthorns. Co-Trainer Felix Hofmann war zu diesem Zeitpunkt erstmals bedient und befand „So wird es schwer ein Spiel zu gewinnen, das müssen wir dringend in den Griff bekommen.“ Dabei taten den besonders die Foulprobleme von Motor Theresa Heinz weh, die folglich nur einen viel zu kleinen Teil der ersten Halbzeit mitwirken konnte. Trotzdem zeigten die Adidas-Städterinnen Herz und kämpften sich, trotz fehlender Struktur im Angriff, zurück in die Partie. Über ein 23:27 (13.) und einen folgenden Schlagabtausch bei vier Punkten Differenz, ging es schließlich mit lediglich drei Punkten Rückstand (33:36) zum Pausentee.

Danach drehten die Shorthorns richtig auf. Angeführt von Raluca Chioran, die in der Halbzeit wohl einen ganz großen Schluck Zielwasser genommen hatte und alle ihre 11 Zähler in diesem Viertel erzielte, setzten sich die Shorthorns sukzessive ab. Zuerst holten sie sich schnell die 37:36-Führung (31.) und bauten diese dann konsequent auf 56:41 (29.) aus. In dieser Phase war auch das Angriffsspiel sehenswert. Mit einigem an Selbstvertrauen wurde der Ball schön laufen gelassen und letztlich mit offenen Würfen erfolgreich abgeschlossen. Leider war das aber nur eine neun-minütige Momentaufnahme, denn in der letzten Minute des Viertels riss der Faden. Elsenfeld konterte mit einem 7:0-Lauf und verkürzt so auf 56:48 (30.).

Die Geschichte des letzten Viertels ist dann schnell erzählt. Die Herzogenauracherinnen fanden kein Mittel mehr. Mannschaftssport wurde nur noch auf Seiten der Gastgeberinnen betrieben. Ebenso zeigten nur noch diese Einsatz und Willen. Die TSH-Damen wirkten gehemmt, kopflos und eilten offensiv weiter von Einzelaktion zu Einzelaktion. Nur noch ein Korb, der erste des Viertels, gelang so. Über neun Minuten, die letzten neun Spielminuten, wurde also kein Korb mehr erzielt. Auch zwei kurz aufeinander folgende Auszeiten beim Stand von 50:58 (35.) bzw. 55:58 (36.) vom Trainergespann Braun/Hofmann um die Führung zu behaupten und den eigenen Damen wieder in die Spur zu helfen, trugen keine Früchte. Als die BG Main Elsava dann 24 Sekunden vor dem Ende die Führung (59:58) übernahmen, hatten die Shorthorns immer noch eine Siegchance. Die letzte Auszeit brachte einen Spielzug, der letztlich ebenso endete, wie schon so viele zuvor. Mit einer Einzelaktion. Besser postierte freie Mitspielerinnen wurden nicht angespielt und deshalb ging es, trotz einer Führung in der 31. Minute (58:48), letztlich mit einer 58:61 nach Hause.

Die Analyse fällt Trainer Christian Braun nach diesem Speil leicht: „Wir haben nicht unser Spiel gespielt und deshalb bin ich, auch wenn wir phasenweise kämpferisch und spielerisch gut gegengehalten haben, extrem angefressen. Wir haben uns über weite Strecken der Partie zu sehr in Einzelaktionen verstrickt und uns körperlich nicht gegen die Gastgeberinnen gewehrt. Die Gastgeberinnen haben uns heute ein gutes Vorbild in puncto Einsatz, Wille und Mannschaftsspiel geliefert.“

Punkteverteilung Shorthorns: Angerstein 6, Carret, Chioran 11 (1 Dreier), Ertugrul 1, Friedmann 3 (1), Fürsich 8, Heinz 7, Redeker, Sperber 12 (2), Ulbig 10.

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