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Turic leitet in Breitengüßbach die Wende ein

Kein Kommentar 📁 Longhorns 🕔16.Februar 2016
Turic leitet in Breitengüßbach die Wende ein

Mit einer ausgezeichneten Teamleistung fuhren die Regionalliga-Basketballer der Turnerschaft Herzogenaurach den vierten Sieg in Folge ein und befinden sich somit weiter im Aufwärtstrend. Mit nun sieben Siegen stehen die Longhorns auf dem elften Tabellenrang und sind damit punktgleich mit Rosenheim (9.). Ebenfalls 14 Zähler auf dem Konto hat der TSV Breitengüßbach, der sich der TSH im Franken-Derby zwar beugen musste, den direkten Vergleich aber für sich entschieden hat und deshalb Zehnter ist. Langsam müssen die von Verletzungen gebeutelten Oberfranken aufpassen, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

TSV Breitengüßbach – TS Herzogenaurach 84:88

Zu Beginn der Partie legte die Nachwuchsmannschaft der Brose Baskets Bamberg los wie die Feuerwehr und überrannte die Longhorns förmlich. Der starke Marcel Heberlein, der mit 17 Punkten Topscorer der Gastgeber war, netzte nach Belieben ein, traf Korb um Korb. Hinten machte Lucas Wagner die Zone dicht. Auf Herzogenauracher Seite konnte zu diesem Zeitpunkt nur der bärenstarke Nelson Weidemann dagegenhalten, der acht seiner 23 Punkte in diesem Viertel sammelte. Aber auch er konnte nichts daran ändern, dass die Seinigen mit 21:13 in Rückstand lagen.
Im zweiten Viertel fingen sich die Longhorns. Die Routiniers übernahmen die Verantwortung in der Offensive: Während Monty Rogers sich vermehrt unter dem Korb durchsetzte, steuerte Mike Kaiser einige Fast-Break-Punkte bei. Doch auch die Güßbacher dachten nicht daran nachzulassen, und der ehemalige ProB-Spieler Stefan Dinkel zeigte seine Qualitäten als Scharfschütze – egal, ob aus der Fern-, Mittel- oder Nahdistanz. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die Gastgeber schafften es nicht, sich weiter abzusetzen, Herzogenaurach verpasste es, den Rückstand nennenswert zu verkürzen. Die TSH gewann das Viertel mit 21:19 und ging mit einem 34:40-Rückstand in die zweite Halbzeit.
Und wie schon in den Vorwochen legten die Longhorns zu. Allen voran überzeugte Braslav Turic. In der Offensive setzte der große und bewegliche Herzogenauracher Akzente. Er überlief seine Gegenspieler mit Tempo und zog erfolgreich zum Korb. Und wenn Turic gedoppelt wurde, fand er stets den freien Mitspieler, der dann punktete. Hinten machte Turic zusammen mit Willy Inkulu die eigene Zone zu einer uneinnehmbaren Festung und hatte großen Anteil, dass die TSH plötzlich mit 62:59 führte.

Dem TSV geht die Luft aus

Das letzte Viertel war dann wieder ausgeglichen. Hier machte sich für die Longhorns jetzt positiv bemerkbar, dass Haris Hujic wieder mit von der Partie war. Er unterstütze Weidemann in der Spieleröffnung und hielt die TSH im Verbund mit Rogers und Turic auf Kurs. Zwar versuchten die Gastgeber noch einmal alles, das Spiel zu drehen, doch dazu fehlte den ersatzgeschwächten Oberfranken die Kraft. Sie kamen zwar insgesamt noch dreimal bis auf einen Punkt heran, aber die Longhorns fanden stets die richtige Antwort.
„Wir haben eine starke Leistung gebracht. Abgesehen vom ersten Viertel. Da waren wir mit unserem Kopf wohl noch nicht in der Halle“, sagte TSH-Trainer Mario Dugandzic hinterher. Im Hinblick auf das anstehende Duell mit dem Topteam aus Leitershofen betonte er aber auch, dass dann 40 Minuten Höchstleistung nötig sind, um zu bestehen. „Positiv ist, dass wir erneut ein enges Spiel für uns entscheiden konnten und dass mittlerweile wieder alle Leistungsträger gesund sind. Jetzt müssen wir das Momentum weiter nutzen und versuchen, uns so schnell wie möglich im Mittelfeld zu etablieren.“

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TS Herzogenaurach: Teka, Koulibaly (3), Weidemann (23), Ghotra, Person, Turic (21), Kaiser (10), Hujic (10), Rogers (16), Kamdem (2), Inkulu (3), Übbing

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