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Über Jahn München in die Winterpause

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔11.Dezember 2014
Über Jahn München in die Winterpause

Am kommenden Samstag gastiert die zweite Mannschaft der TS Jahn München, der Tabellenzweite, zum Hinrundenabschluss im Gymnasium Herzogenaurach. Das Regionalliga-Duell mit den Shorthorns beginnt um 17.00 Uhr. Die Gäste kommen gut erholt nach einem spielfreien Wochenende an die Aurach, wo die Shorthorns mit dem TSV Wasserburg eine schwere Aufgabe hinter sich haben. Zum Rundenende geht es nun für beide Mannschaften, im direkten Vergleich, um die bessere Tabellenposition. Im Falle eines Sieges blieben die Jahn-Damen Zweiter, während die Shorthorns im Erfolgsfall eben jenen zweiten Platz erobern könnten. Zudem würden die Gastgeberinnen die Runde natürlich gerne ohne Heimniederlage beenden.

Wohl wieder vom Start an dabei: Jana Ulbig (hier gegen den USV Jena). © herzopress Wohl wieder vom Start an dabei: Jana Ulbig (hier gegen den USV Jena). © herzopress

HERZOGENAURACH – Dem Auswärts-Fluch folgt der Heimnimbus. Zum wiederholten Male, müssen die Shorthorns ihre Heimstärke in die Waagschale werfen um eine Auswärtspleite zu kaschieren. Dabei gilt es für die beste Defensive der Liga die erfahrenen Damen der TS Jahn München 2 im Auge zu behalten. Scharfschützin und Trainer-Frau Julia Pfettner (12,3 Punkte und 1,8 Dreier pro Spiel – 78,6% Freiwurfquote) führt ihr Team an. Sie wird unterstützt von einer weiteren Schützin: Verena Seligmann (13,0 PpS und 82,6% Freiwürfe). Dazu kommen Heidi Lanzendorfer (11,7 PpS) und Theresa Streng (11,0 PpS), welche mit viel Zug zum Korb unterstützen. Alle vier Spielerinnen sind auf den Außenpositionen zuhause und so kommt viel Arbeit in der Defensive auf die „kleinen“ Spielerinnen der Shorthorns zu.

Die Stärken von Jahn München liegen also auf den Aussenpositionen, was vielleicht eine Möglichkeit der Shorthorns bietet auf den Innenpositionen selbst Vorteile zu suchen. Zuletzt haben die Centerinnen von der Aurach bewiesen in welch exzellenter Form sie sich befinden. So ermöglichten sie zuletzt immer wieder gute Wurfmöglichkeiten für ihre Mitspielerinnen und, sollte die Quote stimmen, können die Duelle unter dem Korb entscheidend für die Partie sein. Ein weiterer Vorteil der TSH-Damen könnte der größere Erfahrungsschatz sein. Zwar haben alle genannten Gegnerinnen Erfahrung bis auf Bundesliga gesammelt, doch stellt der Jahn immer auch ganz viele junge Eigengewächse. Zwar zollt Trainer Christian Braun der „ausgezeichneten Jugendarbeit und Ausbildung der Spieler“ beim Gegner größten Respekt, dennoch sieht er dort ggf. Vorteile seines Teams, da es bzgl. der Erfahrung der Akteurinnen tiefer besetzt scheint. Dies kompensieren die Landeshauptstädterinnen auch mit Qualität auf der Trainerbank, wo mit Sebastian Sturm auch ein echter Trainerfuchs die Geschicke seiner Damen zu lenken weiss. „Sehr gut organisiert und mit extrem druckvoller Verteidigung“ erwarten die Herzogenauracher Trainer Braun und Hofmann den Gegner.

Personell bieten sich den Münchnerinnen aber auch Alternativen aus der 1. Mannschaft, welche erst am Sonntag in der zweiten Bundesliga spielen wird. Hier greift, wie bei den anderen 2. Mannschaften der Liga, die u24-Regelung zur Talentförderung. Sehr wahrscheinlich ist diese Möglichkeit allerdings nicht, was auch die Chance auf ein Wiedersehen von Shorthorn Kathrin Sperber (13,0 PpS) mit alten bekannten und Freunden einschränkt. Sperber stammt selbst aus München und wurde sportlich bei der TS Jahn München groß und hat immer noch viele Freunde in ihrem Heimatverein. Trainer Braun erwartet deshalb aber keine Überraschung: „Kathi ist Sportlerin und Wettkämpferin. Sie will immer gewinnen, das wird am Wochenende nicht anders sein. Ausserdem kommt es nicht auf die Leistung einer einzelnen an. Wir müssen als Team agieren und funktionieren.“ Er schmunzelt und ergänzt, dass „uns und sie 18 Punkte, in einer Halbzeit, wie zuletzt in Wasserburg, sicher nicht stören würden.“

Am Personal dürfte einer Fortsetzung der Heimserie von vier Siegen in Folge nichts im Wege stehen, da alle Shorthorns zur Verfügung stehen. Es scheint somit wahrscheinlich, dass Leistungsträgerin Jana Ulbig (12,0 PpS) in die Anfangsformation zurückkehrt und dabei hilft den eigenen „Gameplan“ umzusetzten. Co-Trainer Hofmann erläutert diesen knapp „schnell, aggressiv, kompakt, gemeinsam und erfolgreich“.

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