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Zum Neujahrsauftakt in die Basketbaballhochburg

Kein Kommentar 📁 Alle Shorthorns Teams, Shorthorns 🕔15.Januar 2015
Zum Neujahrsauftakt in die Basketbaballhochburg

Am kommenden Sonntag gastieren die Herzogenauracher Regionalliga-Basketballerinnen, der Tabellenvierte, zur ersten Partie im neuen Kalenderjahr in der Hans-Jung-Halle in der oberfränkischen Basketballhochburg Breitengüßbach, wo der tabellensechste SC Kemmern seine Heimspiele austrägt. Das Duell mit den Shorthorns beginnt um 15.00 Uhr. Die Shorthorns starten, nach einem spielfreien Wochenende ins neue Jahr und hoffen auf einen guten Start, welcher auch ein Ende der Auswärtsmisere bedeuten würde. In der Saison 2014/2015 haben es die TSH-Damen nämlich nicht geschafft auswärts zu gewinnen. Das wird auch beim Kooperationspartner und Nachwuchsprogramm des Bamberger Zweitligisten DJK Brose Bamberg nicht einfach zumal die Damen aus Kemmern bereits ein Spiel absolviert haben und deshalb mit mehr Spielrhythmus antreten werden.

HERZOGENAURACH – Abermals treffen die Shorthorns auf den Unterbau eines Zweitligisten. Der SC Kemmern rekrutiert sich nämlich aus den Talenten der weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL), welche als Team Oberfranken an den Start geht, und den Nachwuchskräften des Zweiten der 2. Bundesliga Süd – der DJK Brose Bamberg. Mit Antonia Gut (20 Jahre alt), Sina Dorbert (20), Nora Duckarm (19), Anne-Katrin Landwehr (17), Sandra Schrüfer (19), und Nadjeschda Ilmberger (18) sind gleich sechs dieser Nachwuchskräfte Leistungsträger in Kemmern. Ilmberger (6,0 PpS) und Landwehr (8,2 PpS) agieren mit Gardemaß von 1,83 m und 1,87 m unter den Körben, sammeln dort Rebounds ein und sichern die aggressiven Aussenspieler ab. Diese druckvollen Verteidiger fallen auch durch die hohe Anzahl an Treffern aus der Drei-Punkt-Distanz auf, was für die gute Ausbildung der im Fachterminus „Perimeter-Player“ genannten vermeintlich Kleinen spricht. So steuern Schrüfer (13,9 Pps; 2,5 Dreier pro Spiel), Doberth (11,4 PpS; 1,6 DpS), Gut (7,75 PpS; 1,0 DpS) und Duckarm (5,43 PpS) einen großen Teil zur Punkteproduktion bei. Komplettiert wird diese gefährliche Riege durch die 16-jährige WNBL-Akteurin Ramona Hesselbarth (9,4 PpS; 1,1 DpS).

Diese Satistiken zeigen, dass die Gastgeberinnen sehr ausgeglichen sind. Weiterhin haben sie, nach den Shorthorns, die zweitbeste Drei-Punkte-Ausbeute der Liga. Nur von der Freiwurflinie offenbaren sie Schwächen, was sich im ligaweit schwächsten Wert von 44,9 % ausdrückt. Diese kleine Schwachstelle hinderte die jungen Korbjägerinnen aber nicht daran eine gute Saison zu spielen und sich im Mittelfeld (4 Siege und 5 Niederlagen) zu etablieren.

Die Shorthorns, aktuell viertplatziert, sind also gewarnt und beim Treffen der Distanzwurf-Meisterinnen der Liga können sich die Herzogenauracherinnen nicht auf die nahezu zeitgleich stattfindende Partie der Bambergerinnen in der 2. DBBL verlassen. Kemmern wird eine kampfstarke und aggressive Manschaft stellen, die Tempo-Basketball spielen will. Das sollte den TSH-Damen liegen, bevorzugen sie doch selbst eine temporeiches Spiel.

Aktuell ist davon auszugehen, dass das Trainer-Duo Braun/Hofmann personell aus den Vollen schöpfen kann. Beide bescheinigen der Mannschaft gute Trainingseinheiten seit dem Start ins neue Jahr und Moral bzw. Zusammenhalt waren in Herzogenaurach sowieso noch nie ein Problem. Entsprechend hoffen die Trainer, dass ihre Mannschaft die Trainingsleistung und -intensität auch in Oberfranken auf das Feld bringen kann. Dazu erhofft man sich Vorteile durch den Erfahrungsvorsprung während es gilt Größennachteile durch Robustheit zu kompensieren.

Shorthorns-Trainer Christian Braun sieht den Schlüssel zum Spiel in der Defensive: „Beide Mannschaften verteidigen sehr intensiv. Entsprechend ist es sicher entscheiden welches Team konstanter Druck aufbauen kann bzw. welches Team besser mit dem Verteidigungsdruck des Gegners zurecht kommt. Uns fehlt nach der langen Pause sicher noch der Rhythmus, dennoch denke ich, dass wir das durch den für uns typischen hohen Aufwand und guten Zusammenhalt kompensieren können.“

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