30 Nov
Kurzer Kader, großer Einsatz - 6 Siege / 0 Niederlagen
Viertelergebnisse (33:12, 17:21, 16:23, 28:24)
27 Jan
TS Herzogenaurach - TuSpo Heroldsberg 95:90
Endstand 95:90 Viertelergebnisse (14:13, 24:20, 17:25, 25:22 - OT 15:10)
Am Sonntagnachmittag empfing die U16-Bezirksoberliga-Mannschaft von Herzo Basket den Tuspo Heroldsberg – und lieferte ein Spiel ab, das lange in Erinnerung bleiben wird.
Aufgrund von Verletzungen, Krankheit und Terminüberschneidungen startete Herzo mit nur sieben Spielern in die Partie. Trotzdem erwischten die Younghorns einen Traumstart und gingen schnell mit 10:2 in Führung, angeführt von zwei frühen Dreipunktewürfen von Elias Siontas. Die Gäste stellten sich jedoch besser ein, und nach dem ersten Viertel stand es 14:13 für Herzo.
Im zweiten Viertel kämpften die Younghorns weiter mit großem Einsatz und verteidigten ihre Führung, obwohl Heroldsberg den Spielstand zweimal ausgleichen konnte. Luka Lazic übernahm Verantwortung und erzielte allein in diesem Abschnitt 14 Punkte, während David Bretting vier weitere Zähler beisteuerte. Zur Halbzeit führte Herzo mit 38:33.
Nach der Pause kippte das Momentum. Heroldsberg traf drei Dreier im dritten Viertel und erzielte insgesamt 25 Punkte. Gleichzeitig geriet Herzo zunehmend in Foulprobleme – eine heikle Situation bei der kurzen Rotation. Das Spiel wogte hin und her, und vor dem Schlussviertel lag Heroldsberg mit 58:55 vorne.
Im vierten Viertel schien Heroldsberg das Spiel unter Kontrolle zu bringen und baute den Vorsprung zeitweise auf sechs bis neun Punkte aus. Doch die Younghorns blieben ruhig. Auch als Center und stärkster Innenspieler Elias Kuftin sechs Minuten vor Schluss mit seinem fünften Foul ausschied. Und auch dann, als Topscorer Luka Lazic über vier Minuten vor dem Ende ebenfalls foulausgeschieden war. Herzo spielte weiter konzentriert – trotz nur noch fünf Spielern auf dem Feld und einem Rückstand von 70:77 gut zwei Minuten vor Schluss.
Die Younghorns kämpften um jeden Rebound, jeden freien Ball und jeden Punkt. Altin Maloku behielt an der Freiwurflinie die Nerven und glich mit zwei wichtigen Treffern 35 Sekunden vor Schluss zum 77:77 aus.
Die letzten Sekunden der regulären Spielzeit waren pure Spannung. Beide Teams verteidigten hart und ließen kaum gute Würfe zu. Nach drei verwandelten Freiwürfen ging Heroldsberg neun Sekunden vor Schluss mit 80:77 in Führung. Herzo hatte keine Auszeit mehr. Nach dem letzten Freiwurf schaltete Maloku blitzschnell, trieb den Ball über die rechte Seite in die Ecke und nahm einen Verzweiflungsdreier.
Für einen Moment hielt die gesamte Halle den Atem an.
Dann fiel der Ball durch das Netz.
Die eine Hälfte der Fans explodierte vor Jubel, die andere stand fassungslos da. 80:80 – Verlängerung.
Herzo nahm den Schwung mit, spielte aber weiterhin nur mit fünf Spielern. Nach einem kurzen Führungwechsel geriet das Team mit 82:86 in Rückstand. Dann der nächste Rückschlag: Mischa Nesterkin, der zuvor wichtige Akzente auf beiden Seiten gesetzt hatte, erhielt sein fünftes Foul. Plötzlich stand Herzo mit nur noch vier Spielern auf dem Feld – bei fast vier Minuten Restzeit und vier Punkten Rückstand.
Doch die Younghorns gaben nicht auf. Sie spielten klug, kämpften leidenschaftlich und wurden vom lautstarken Publikum getragen. Nach einem weiteren Dreier von Heroldsberg – dem achten des Spiels durch denselben Spieler – stand es 84:89 bei 3:05 Minuten Restzeit.
Herzo antwortete mit aggressiven Aktionen zum Korb. Merlin Pöhlmann, der in der Verlängerung insgesamt neun seiner 20 Punkte erzielte, traf zum Ausgleich bei 89:89. Kurz darauf brachte Elias Siontas Herzo mit zwei souveränen Freiwürfen in Führung.
Nun ließen die Younghorns nichts mehr anbrennen. Pöhlmann und Maloku legten weitere Körbe nach und sicherten einen unglaublichen 95:90-Sieg. Bemerkenswert: In der Phase vier gegen fünf dominierte Herzo das Spiel und gewann die letzten Minuten mit 13:4.
Ein Buzzer-Dreier. Eine Verlängerung. Fast vier Minuten Unterzahl.
Dieses Spiel hatte alles – und jeder, der am Sonntagnachmittag in der Haller der Mittelschule dabei war, wird es so schnell nicht vergessen.
Es spielten für Herzogenaurach:
Lazic 27 Punkte (1 Dreier), Pöhlmann 20, Maloku 18 (2), Siontas 17 (3), Bretting 7, Kuftin 6 und Nesterkin
30 Nov
Viertelergebnisse (33:12, 17:21, 16:23, 28:24)
18 Jul
Die JUNGEN WILDEN YOUNGHORNS rocken den Frühschoppen mit den Coaches Hannes und Timo